Mittwoch, 31. Dezember 2014

Goodbye 2014


Nun heißt es schon wieder Goodbye 2014 und Hello 2015. Wie schnell doch ein Jahr vergangen ist. Es ist viel passiert in diesem Jahr, ich habe mich Fototechnisch und auch Foodtechnisch wieder etwas weiterentwickelt (ein gut gemeinter Rat: schaut euch lieber nicht die Fotos von 2012 an). Einen obligatorischen Jahresrückblick wird es hier wie gewohnt nicht geben, sondern erst im Februar, wenn mein 3. Bloggeburtstag ansteht.


Habt ihr euch schon Gedanken darüber gemacht, was euer Vorsatz/Wunsch fürs neue Jahr werden soll?
Vielleicht wünscht ihr euch eine neue Liebe, mehr Freunde, eine gute Bikinifigur, weniger Stress in der Arbeit, mehr Geld, eine Weltreise...
Ich wünsche mir eigentlich immer nur Gesundheit, denn ohne Gesundheit sind alle anderen Wünsche nichts wert.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gesundes, neues Jahr! Rutscht gut rüber - aber nicht aus ;)

Samstag, 27. Dezember 2014

Weihnachtsresteverwertung oder ein leckeres Dessert mit Rotweinkirschen


Ich hoffe ihr hattet ein paar schöne Tage mit euren Familien. Ich habe die Zeit sehr genossen, auch wenn ich das Gefühl hatte, eigentlich ständig zu essen. In den nächsten Tagen stehen noch ein paar mehr Essenseinladungen bei Freunden und Verwandten aus, aber man kann sich ja als Vorsatz für neue Jahr eine Diät vornehmen. Ich liebe ja wirklich gutes Essen, ist auch nicht weiter verwunderlich, bei einem Food-Blog, aber an Weihnachten komme ich mir manchmal vor, wie die Gans, die gemästet wird. Aber wenn wir schon zunehmen, dann alle zusammen, ok?


Lasst mich jetzt nicht hängen und macht alles schön brav das Dessert daheim nach. Es besteht aus drei verführerischen Schichten: Lebkuchen, Rotweinkirschen und Vanillequark. Lebkuchen und Rotwein hatten wir noch übrig, also habe ich mir ein Rezept dazu überlegt. Das gab es bei uns dann am 1. Weihnachtsfeiertag zum Nachtisch und hat wirklich schön weihnachtlich geschmeckt.


Auch die Farben finde ich super. Rot und weiß sind einfach DIE Weihnachtsfarben oder die von Coca-Cola, aber die gehören ja schließlich irgendwie zusammen. Wusstet ihr dass der Weihnachtsmann, so wie wir ihn kennen, eine Marketingerfindung von Coca-Cola war? Zuvor war er nämlich immer sehr schlicht gekleidet, meist in einen braunen Pelz. Aber Schluss damit, bevor ich euch mein ganzes Referat runterbete. Ich habe mal vor ca vier Jahren in der Schule ein Referat darüber halten müssen.


Nun kommen wir aber wieder zu meiner kleinen, aber feinen Nachspeise. 

Zutaten für vier Gläser Vanillequark mit Rotweinkirschen und Lebkuchen:

400 g Magerquark
5 EL Vanillesirup
125 g Kirschen (TK oder aus dem Glas)
1/8 l Rotwein
1 Zimtstange
2 gehäufte TL Stärke
4-8 Lebkuchen (je nach Größe), z.B. nach diesem Rezept


In jedes Glas ein oder zwei zerbröselte Lebkuchen geben. Die Kirschen mit dem Rotwein und der Zimtstange ca. 5 min köcheln lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und zu den köchelnden Rotweinkirschen geben. Unter Rühren so lange weiter köcheln bis die Masse anfängt dickflüssig zu werden. Die Zimtstange entfernen und die Rotweinkirschen über den Lebkuchen verteilen. Den Quark mit Vanillesirup verrühren und über die Rotweinkirschen geben. Jetzt muss das Dessert nur noch ein wenig abkühlen.

Montag, 22. Dezember 2014

Geschenke Verpacken & Last Minute Geschenkideen

Nur noch zwei Tage bis Weihnachten - langsam heißt es Endspurt. Die letzten Geschenke wollen gekauft und verpackt werden. Falls ihr noch ein paar Ideen für hübsche Geschenkverpackungen sucht oder kleine selbstgemachte Aufmerksamkeiten, dann solltet ihr jetzt weiterlesen.


Als kleine Erinnerung: So habe ich letztes Jahr meine Geschenke verpackt (klick). Dieses Jahr hat sich nicht so viel verändert. Ich stehe immer noch total auf Packpapier. Das ist einfach so schön vielfältig. Man kann es genau nach seinen Wünschen anpassen, bemalen oder beschriften.


Auf die Idee mit den 3D-Weihnachssternen hat mich Ina gebracht. Die Bastelanleitung für die Sterne findet ihr hier. Stern basteln und eine nette Botschaft oder den Namen aus dem selben Papier ausdrucken und fertig ist Geschenk Nummer 1.


Für dieses Geschenk habe ich ebenfalls wieder Sterne gebastelt und es mit einer hübschen Schleife verziert.


Hier habe ich das Geschenk mehrmals mit einer rot-weißen Kordel umwickelt und einen Tannenbaum gezeichnet, der mit Aufklebern "behangen" wurde.

Schön ist noch zu den Geschenken eine Karte zu schreiben mit einer lieben Botschaft. Dafür dürft ihr gerne meine selbstgestaltete Weihnachtskarte verwenden.


Außerdem gibt es noch eine last minute Geschenkidee in Form von gebrannten Mandeln. Ich war selber überrascht, weil sie wirklich ganz genauso schmecken wie die vom Weihnachtsmarkt. Und sie sind wirklich ganz einfach zu machen. Falls ihr ihn noch nicht zu Hause habt solltet ihr euch unbedingt Ceylon Zimt zulegen. Er ist zwar etwas teurer, aber im Aroma viel feiner als der gewöhnliche Cassia Zimt. Wir haben nur noch den Ceylon Zimt daheim und würden uns auch nie wieder den anderen kaufen. Das ist so ähnlich wie mit den Crépes in Paris - hat man erst Mal das Original probiert, kann man nie wieder die Jahrmarktcrépes essen.


Zutaten für eine große Tüte gebrannter Mandeln:

100 g Zucker
50 ml Wasser
200 g ganze Mandeln (mit Schale)
3/4 TL Zimt (Ceylon)

Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen. Dann bei mittlerer Hitze weiter köcheln lassen und ab und zu umrühren, bis die Masse anfängt krümelig zu werden. Dann unbedingt weiterrühren, bis der Zucker wieder anfängt zu karamellisieren. So bekommt ihr den leichten Glanz auf den Mandeln. Dann die Mandeln auf einem Stück Backpapier verteilen und abkühlen lassen.

Ein sehr schönes Mitbringsel ist auch selbstgemachte Winterschokolade. Oder ihr stöbert mal ein bisschen in dem DIY Reiter.


Hier noch ein paar Rezeptideen für die Weihnachtsfeiertage:

Lebkuchenwaffeln mit Kirschgrütze
Schoko-Maronen Muffins
Chai-Cupcakes
Schokokuchen mit Quark (eine sehr gute Schokoladenweihnachtsmannverwertung)
Vegane Orangenkekse
Veganer Russischer Zupfkuchen
Veganes Schoko-Orangen Dessert

So ich glaube nun seid ihr bestens gewappnet für die kommenden Tage. Ich wünsche euch allen schon einmal schöne Feiertage. Hier auf meinem Blog wird es nun auch ein wenig ruhiger werden, denn ich finde Weihnachten sollte man mit der Familie verbringen und nicht vor dem Laptop. Aber ihr werdet auf jeden Fall dieses Jahr noch etwas von mir hören ;)

Freitag, 19. Dezember 2014

Ein Winterwald aus Lebkuchen


Heute seht ihr Teil zwei meines Backwochenendes: Lebkuchen. Ich finde ja die gehören zu Weihnachten, wie Popcorn zum Kino. Lebkuchen kann man super gut in Tüten packen und verschenken (siehe Foto weiter unten) oder wenn ihr vor dem Backen ein etwas größeres Loch stecht, kann man auch prima eine Schnur durchziehen und sie als Baumschmuck verwenden. Oder man macht so hübsche Tannenbäume wie ich hier.


Dafür den Teig in vier unterschiedlich großen Sternenformen ausstechen und nach dem Backen versetzt übereinander stapeln. Ich habe die einzelnen Sterne noch mit etwas Zuckerschrift in der Mitte fixiert. Und zum Schluss nur noch mit ordentlich Puderzucker bestäuben.
Oder ihr macht Schneeflocken. Ich habe sie mit Zuckerschrift verziert. Die müsst ihr aber mindestens eine Stunde an der Luft trocknen lassen.


Mir hat das Backen und Verzieren der Lebkuchen wirklich sehr viel Spaß gemacht. Und das ist nicht immer so. Oft klebt der ausgerollte Teig so sehr auf der Tischplatte oder wird einfach nicht weniger egal wie viele Bleche man schon gebacken hat, das es zum Haare raufen ist. Aber die Lebkuchen waren wirklich erstaunlich unkompliziert.



Das ursprüngliche Rezept habe ich von hier. Da ich es leicht abgewandelt habe, schreibe ich es aber noch einmal auf.

Zutaten für Lebkuchen:

250 g Honig
80 g brauner Zucker
150 g Butter
500 g Dinkelmehl
100 g gehackte Mandeln
2 TL Orange Back
10 g reines Kakaopulver
1 Ei
1 Pck. Backpulver
3 TL Lebkuchengewürz


Honig, Butter und Zucker in einem Topf unter Rühren erwärmen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Dann die Masse beiseite stellen.

Übrigen Zutaten in eine Schüssel geben und kurz vermischen, dann die Honigmasse hinzugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig über Nacht im Kühlen stehen lassen.

Den Teig 30 min vor dem Verarbeiten bei Zimmertemperatur stehen lassen.

Ein wenig Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Teig einen halben Zentimeter dick ausrollen Beliebige Formen ausstechen und bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 15 min backen.

Die Lebkuchen auf einem Gitter erkalten lassen und danach verzieren.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Erdnussbutterplätzchen


Ich liebe diese Plätzchen! Gut, dass ihr mich gerade nicht sehen könnt. Neben mir steht eine Schale mit Erdnussherzen und eben schiebe ich mir wieder eines in den Mund und krümele die ganze Tastatur voll. Aber sie sind so lecker. Die Kombination aus Schokolade und Erdnuss ist einfach ein Traum. Normalerweiße finde ich schlichte Plätzchen (also welche mit wenigen Zutaten und ohne Schokolade im Teig) nämlich immer sehr langweilig. Deshalb mache ich schon seit Jahren keine Vanillekipferl oder Butterplätzchen mehr. Zu Weihnachten essen wir daheim gerne Schoko-Espresso Macarons oder Zimtsterne oder Brownies. Also eher nicht die Klassiker. Aber da ich, wie gesagt, noch ein halbes Glas Erdnussbutter zum verwerten übrig hatte, wurden dieses Jahr mal wieder die Ausstechformen hervorgekramt. Und die Mühe hat sich wirklich gelohnt.


Ups, gerade stelle ich fest, dass nur noch ein Plätzchen übrig ist. Damit es nicht so einsam ist, sollte ich es schnell mit seinen Geschwistern wieder vereinen, was meint ihr?


Also wo war ich? Genau, gefunden habe ich das Rezept auf dem Blog von Anne. Da ich es ziemlich genau übernommen habe schreibe ich es nicht noch einmal auf. Das Rezept findet ihr hier. Die einzigen zwei Dinge, die ich verändert habe, waren dass ich nur 40g braunen Zucker verwendet hatte und statt der Zartbitter habe ich 100g Vollmilchschokolade genommen.
Also dann mal an die Plätzchen - fertig - los!

Samstag, 13. Dezember 2014

Mini Apple-Pies With Salted Caramel


Das ist nun der letzte nicht weihnachtliche Post - Versprochen. Ich stürze mich dieses Wochenende in die Plätzchenproduktion, das habe ich mir ganz fest vorgenommen. Alle meine Freunde und Verwandten haben schon fleißig gebacken und konnten mich so mit ihren Kreationen beglücken. Wäre auch wirklich tragisch gewesen, wenn ich bis zum 3. Advent noch keine selbstgebackenen Plätzchen hätte verspeisen können, also sowas geht ja gar nicht. Zum Glück habe ich eine wirklich liebe Uni Freundin, die mich schon mit Kokosmakronen, Vanillekipferln und veganen Eulenkeksen versorgt hat. Nun bin ich an der Reihe und stürze mich, gleich nachdem ich diesen Post zu Ende geschrieben habe, ins Ausstechen der Lebkuchen. Wenn sie so werden, wie ich mir das vorstelle, könnt ihr das Ergebnis nächste Woche hier sehen.


Außerdem will ich noch Erdnussbutterplätzchen backen - und nein ich bin nicht so ein riesen Erdnussbutterfan geworden, dass es nur noch Rezepte damit gibt. Mir fällt nur einfach keine andere Lösung ein, um das halbe Glas loszuwerden, das seit dem Peanutbutter Caramel Cheesecake (ja, der der wie ein Snickers schmeckt) in meinem Kühlschrank rumsteht. Und kommt mir jetzt nicht mit einem Erdnussbuttersandwich, das habe ich schon versucht und ich fand es - milde ausgedrückt - interessant (was so viel heißt wie, das mache ich mir ganz bestimmt nicht noch einmal). So nun wisst ihr bescheid. Falls ich mal wieder irgendwo schreibe, das hat interessant geschmeckt, solltet ihr lieber die Finger davon lassen :D


Die Mini Apple-Pies mit Salted Caramel haben ganz und gar nicht interessant geschmeckt, sie waren einfach nur köstlich. Der knusprige Mürbeteig, die leicht säuerlichen Äpfel und dann läuft einem das noch lauwarme Karamell entgegen und mir das Wasser im Mund zusammen - was gibt es da noch groß zu sagen? Probiert es einfach selbst aus - die Pies sind wirklich ruck zuck gemacht und sehen einfach immer top aus. Und die Zutatenliste ist ebenfalls sehr überschaubar.


Zutaten für 8 Mini Apple-Pies:

1 fertiger Mürbeteig oder ein selbstgemachter
2 Äpfel
2 EL Zitronensaft
4 EL Stärke
8 EL Karamellsoße (gekauft oder selbstgemacht nach diesem Rezept)


Ihr stecht aus dem Teig acht 10cm große Kreise aus (geht z. B. mit einer großen Tasse) und kleidet damit ein vorher eingefettetes Muffinblech aus. Aus dem restlichen Teig feine Streifen für das Gitter ausschneiden.
Für die Füllung die Äpfel schälen, entkernen und in sehr feine Würfel schneiden. Die Würfel zusammen mit der Stärke und dem Zitronensaft in eine Schüssel geben und gut vermischen. Dann die Pies mit den Äpfeln bis zum Rand füllen. Je einen Esslöffel Karamellsoße über jeden Pie geben.
Dann mit den Streifen ein Gittermuster legen. Je nachdem wie dick ihr die Streifen schneidet empfehle ich drei bis vier Längs- bzw. Querstreifen.
Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 15 - 20 Minuten backen, bis die Pies schön goldbraun sind.
Wenn sie abgekühlt sind, könnt ihr sie ganz einfach aus dem Muffinblech entnehmen.


Bei mir sieht das Gittermuster leider nicht ganz so perfekt aus, was daran lag, dass ich mir zu diesem Zeitpunkt den rechten Arm geprellt hatte und dann alles mit meiner linken Hand machen musste. Deshalb ist das Gitter etwas schief geworden. Ich konnte es einfach nicht gerade schneiden - von wegen "das mach ich doch mit Links".

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Vegane Schoko-Orangencreme mit Himbeeren

Es gibt mal wieder ein veganes Rezept, welches sich meiner Meinung nach sehr gut als Weihnachtsdessert eignet. An den Feiertagen wird ja meist ohnehin immer sehr viel gegessen, sodass man nach dem Mittagessen schon relativ satt ist und vermutlich kein Stück Kuchen oder Torte mehr herunterbekommt. Ich finde daher immer leichte Desserts wie ein Sorbet, Joghurt oder eben eine Schokoladencreme am Besten. Wenn es dann noch kombiniert wird mit feinem Orangenaroma, ist Weihnachtsstimmung garantiert.


Wer sich nicht traut seiner Verwandtschaft ein veganes Dessert unterzujubeln, für den hätte ich noch einen Himbeer-Quark als Alternative. Oder lieber einen Haselnuss Feige Joghurt mit Orangen?
Sehr weihnachtlich finde ich ebenfalls das vegane Bananenbrot mit Wallnüssen. Gebt einfach noch einen Teelöffel Zimt in den Teig und schon ist es perfekt geeignet für die Adventstafel. Wobei das ist ja schon wieder Kuchen und den wollten wir ja gerade nicht. Also zurück zur Schoko-Orangencreme mit Himbeeren. Übrigens hat keiner meiner Testesser den Tofu rausgeschmeckt - die haben ganz schön große Augen gemacht, als ich ihnen erzählt habe, dass sie gerade ein veganes Dessert gegessen haben - Hihi.


Zutaten für 3 Gläser:

300g Seidentofu
100g Zartbitterschokolade
1 TL  Orange Back (oder die geriebene Schale einer halben Bio Orange)
1 - 2 EL Agavendicksaft
2 TL reines Kakaopulver
100g Himbeeren (frische oder TK)
1 EL Agavendicksaft
2 gehäufte TL Stärke



Die Schokolade in Stücke brechen und schmelzen. Den Tofu in eine Schüssel geben. Unter die geschmolzene Schokolade das Orange Back geben. Dann die Schokolade unter Rühren zu dem Tofu geben - dabei schnell sein, da die Schokolade wegen dem kühlen Tofu relativ schnell wieder fest wird. Agavendicksaft und Kakaopulver hinzugeben und die Creme auf 3 Gläser verteilen.
Die Himbeeren mit etwas Wasser zum Kochen bringen. Mit einem Löffel zerdrücken und mit Agavendicksaft süßen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und unter Rühren zu den köchelnden Himbeeren geben. Wenn die Masse anfängt dicker zu werden, die Himbeeren über der Schoko-Orangencreme verteilen.

Samstag, 6. Dezember 2014

Was verschenke ich nur an Weihnachten?

Viele kennen bestimmt folgendes Problem. Es ist der 24. Dezember am Vormittag. Nur noch wenige Stunden bevor die Läden schließen. Drinnen ist es eng und stickig - anscheinend ist man nicht der Einzige, der noch verzweifelt nach einem Geschenk sucht. Obwohl die Zeit drängt, hat man immer noch keine Idee, was man seinen Lieben schenken könnte. Wenn man nachfragt, was sie sich wünschen, bekommt man als Antwort zu hören: "Nichts". Was schenkt man Menschen, die eigentlich schon alles haben?
Ich versuche immer mir unter dem Jahr bereits Notizen zu machen, wenn mal jemand beiläufig etwas äußert. Dann blättere ich Ende November in meinem Notizbüchlein und finde das ein oder andere Geschenk. Außerdem verschenke ich gerne noch ein paar selbstgemachte Plätzchen - die gehen eigentlich immer.
Letztes Jahr bekam eine Freundin von mir diese selbstgemachte Zettelbox. Auch schön finde ich die selbstgenähten Teebeutel in Herzform. Vielleicht noch in Kombination mit einer schönen Tasse?

Karten sind ja auch immer so eine Sache. Ich will nicht immer die ewig gleichen Karten mit kitschigen Englein oder Weihnachtsmännern drauf verschicken. Deshalb habe ich mir dieses Jahr selbst eine Karte designt, die ich dann als Postkarte bestellt habe. Man kann sie aber auch einfach als Foto entwickeln lassen und auf Tonpapier kleben und so selber eine Karte bestellen. Falls sie euch gefällt, könnt ihr sie gerne für den privaten Gebrauch verwenden. Seht es als mein Nikolausgeschenk an euch :)


Hier noch der Link zu einer weiteren Karte, die ist allerdings ganzjahrestauglich.
Die süßen Schneeflockenbrushes habe ich übrigens von hier.

Donnerstag, 27. November 2014

DIY # 10


Am Sonntag ist der 1. Advent (mann, ist das wieder schnell gegangen) und es werden die Kisten voll mit Weihnachtsdeko vom Dachboden gekramt. Und dann hat man die Qual der Wahl. Ich sag nur "alle Jahre wieder". In welchen Farben dekoriere ich dieses Jahr? Schwarz-weiß-gold oder lieber weiß-rot oder silber-grün. Ihr seht die Möglichkeiten sind groß und mir fällt es jedes Jahr schwer, mich für einen Dekostil und dabei gegen alle anderen zu entscheiden. Dieses Jahr fällt meine Wahl jedoch auf weiß mit rot und ein paar goldenen Accessoires.
Ganz wichtig sind in der Vorweihnachtszeit Lichter. Egal ob als Adventskerzen oder als Lichterkette um den Weihnachtsbaum, das darf auf keinen Fall fehlen. Ich habe für mich diese Dekoleuchte gebastelt.



Das geht auch ganz einfach. Ihr kauft euch eine batteriebetriebene Lichterkette eurer Wahl und gebt sie in ein großes Glas (bei mir war es ein Gurkenglas). Ich habe die Lichter mit etwas durchsichtigem Klebeband am Rand befestigt, damit sie schöner im Glas verteilt sind.



Die Lichterkette und das Deko XMAS gibt es übrigens aktuell noch bei DM.

Wie sieht eure Weihnachtsdeko aus?

Sonntag, 23. November 2014

Chaiteepunsch

Nachdem ich euch erst kürzlich verraten habe, dass ich Punsch liebe, habe ich nun ein neues Rezept kreiert. Der Punsch hat mich beim Trinken an daran erinnert, wie schön es ist im Dunkeln über Weihnachtsmärkte zu schlendern und dabei die kalten Finger, an einer heißen Tasse Punsch zu wärmen.
Die Kombination aus Traubensaft, Orangensaft und Chaitee schmeckt unglaublich gut. Sehr fruchtig und mit den feinen Gewürzen des Orients.


Trinkt ihr eigentlich auch so gerne Chaitee? Ich hatte ja vor zwei Jahren eine Phase, da hätte ich den täglich trinken können. Das ist inzwischen nicht mehr so, aber ich trinke ihn immer noch gerne ab und zu. Gerne auch in Kombination einer heißen Chai-Schokolade.


Hier die Zutaten für 1 l Chaiteepunsch:

2 Beutel Chaitee
100 ml Wasser
450 ml Orangensaft
450 ml Traubensaft
1 Zimtstange
1 Msp Nelkenpulver


Den Chaitee mit dem kochenden Wasser übergießen und 3-5 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit den Orangensaft und den Traubensaft erwärmen. Der Saft darf nicht kochen! Die Zimtstange und das Nelkenpulver hinzugeben und 5 Minuten ziehen lassen. Die Zimtstange entfernen und den Chaitee dazugeben. Einmal kurz umrühren und fertig.

Donnerstag, 20. November 2014

November Love

Ich weiß gar nicht warum immer jeder über den November schimpft und ihn als schrecklichsten Monat des ganzen Jahres bezeichnet. Ich liebe den November - so nun ist es raus. Das hat mehrere Gründe: der wichtigste ist sicherlich, dass ich in diesem Monat Geburtstag habe (ooookay, könnte sein dass ich nicht ganz unvoreingenommen bin). Ein weiterer Grund ist, dass ich Ankle Boots liebe. Wann könnte man die besser anziehen als jetzt? Es ist noch nicht kalt genug für Stiefel und nicht mehr warm genug für Turnschuhe. Außerdem hat denn jeder vergessen, wie schrecklich wir im Sommer geschwitzt haben und uns nach einer Erfrischung sehnten? So - da draußen ist die Erfrischung. Heute scheint bei uns die Sonne - was will man mehr? (Immer diese rhetorischen Fragen, natürlich gibt es vieles das man mehr will. Vielleicht endlich mal wieder weiße Weihnachten, weniger Stress in der Arbeit und mehr Freizeit).
An den folgenden Bildern zeige ich euch, wie schön der November sein kann. Die Fotos sind am 8. November entstanden, also noch gar nicht so lange her.

 

Sonntag, 16. November 2014

Veganer Russischer Zupfkuchen

Langsam komme ich in Vorweihnachtstimmung, zumindest habe ich gerade meinen ersten Punsch getrunken. Plätzchen gibt es aber keine vor dem 1. Advent, da bin ich streng ;)
Ich finde, dass es sonst auch gar nichts besonderes mehr ist, wenn man schon im September Lebkuchen isst. Und Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude (zumindest sagt man das so). Manchmal ist aber auch hinterher die Freude größer, wenn man zum Beispiel ein tolles Geschenk bekommen hat, mit dem man nie gerechnet hätte. Aber ich schweife ab.


Ich wollte euch ja heute diesen leckeren veganen, russischen Zupfkuchen vorstellen. Entdeckt habe ich das Rezept schon vor einer ganzen Weile hier bei Jana von Lichtmalerei. Jetzt wurde es endlich getestet und für gut befunden.
Der Kuchen macht sich sicherlich auf einer Adventstafel neben Plätzchen und Tee ganz hervorragend. Apropos Plätzchen. Wie wäre es mit veganen Orangen-Schokolade-Keksen und dazu einer Tasse Orangen-Kirsch-Punsch, ganz ohne Alkohol (den mag ich in warmen Getränken nämlich überhaupt nicht). Ich weiß, ich weiß wie kann ich es wagen und hier tatsächlich behaupten Glühwein schmecke widerlich. Dafür bin ich schon oft von Freunden etwas komisch angeschaut worden, aber so ist es nunmal. Ein gut gekühltes Glas Rotwein - gerne, aber heiß und mit Gewürzen - muss wirklich nicht sein. Aber ich schweife schon wieder ab. Ihr wollt ja sicherlich langsam mal das Rezept für diesen hübschen Kuchen erfahren.
Er hat übrigens frisch am besten geschmeckt, also ich würde euch empfehlen ihn noch am selben Tag zu essen. Aber das ist wohl eh selbstverständlich. Warum sollte man einen Kuchen auch einen Tag lang in der Küche rumstehen lassen, nur um immer wieder dran vorbei zugehen, sich zu denken "Oh, riecht der köstlich und sicherlich schmeckt er auch genauso" und dann einfach weiterzugehen? Das wäre doch totale Folter - zumindest für mich. Bitte sagt mir, dass es euch genau so geht und ihr süßen Versuchungen, die irgendwo offen rumstehen, ebenfalls nur schwer widerstehen könnt.


Der Teig ist schön knusprig und schokoladig und die Füllung schmeckt dezent nach Vanille - aber am besten gefallen mir die Sterne. Kann man auch gerne mal als Geburtstagskuchen backen und dann vielleicht Kleeblätter oder Herzen ausstechen.


Hier nun das von mir abgewandelte Rezept.

Für den Teig:

300 g Mehl
60 g Stärke
50 g Kakaopulver
180 g Margarine
150 g Zucker
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
evtl. noch etwas Sojamilch

Für die Füllung:

400 g Seidentofu
200 g Tofu (Natur)
2 gehäufte EL Stärke
150 g Margarine
150 g Zucker
2 Pck. Vanillepuddingpulver


Die Margarine mit dem Zucker schaumig rühren, dann die restlichen Zutaten für den Teig hinzugeben und verkneten. (Evtl. noch etwas Sojamilch hinzugeben, aber der Teig sollte schon relative zäh sein, damit man ihn später noch ausrollen kann).
2/3 des Teiges in eine Tarteform geben und diese damit auskleiden.
Für die Füllung den Naturtofu mit den Fingern gut zerbröseln und die übrigen Zutaten hinzugeben und mit einem Handrührgerät gut vermischen. Die Masse auf dem Teig verteilen.
Den restlichen Teig einen halben Zentimeter dick ausrollen und Sterne ausstechen. Diese auf dem Kuchen verteilen.
Bei 175 ° Ober/Unterhitze ca. 55 min backen.

Donnerstag, 13. November 2014

Unforgettable Places # 21



Heute gibt es Teil 2 meines Prag Ulaubsspecials, in dem ich euch auch noch ein paar kulinarische Tipps verraten werde.


Anfangen möchte ich mit der Prager Burg, die wohl bei jedem Aufenthalt in dieser Stadt Pflicht ist. Denn erstens kann man dort mehrere geschichtsträchtige Stunden verbringen, ob mit oder ohne Audioguide und zweitens bietet sich von oben ein grandioser Ausblick über die Dächer der Stadt. Direkt bei der Prager Burg befindet sich auch das Goldene Gässchen, das wohl ebenfalls als Tipp in jedem Reiseführer zu finden ist. Wobei ich persönlich fand das Goldene Gässchen nicht so spektakulär. Da hat mir der Dom St. Veit, der sich ebenfalls im Burggelände befindet, schon viel besser gefallen.



Weiter geht´s mit der Karlsbrücke, der Touristenmagnet schlechthin. Hier tummeln sich Scharen von Touristen, aber die Brücke ist es definitiv wert, sich durchzuquetschen. Die Steinfiguren sind sehr sehenswert und vor Allem beleuchtet, bei Nacht bietet die Karlsbrücke eine tolle Atmosphäre.


Zum Abschluss möchte ich euch noch eine Bäckerei vorstellen in der man wirklich sehr, sehr leckere Backwaren findet. Für mich gab es eine extrem gute Kürbissuppe und zum Nachtisch eine Sauerkirschgalette (siehe Foto).




Eine Goulaschsuppe in einer Brotschüssel haben wir in einem anderen Restaurant natürlich auch probiert.



Außerdem findet ihr in der ganzen Stadt Stände verteilt, die Trdelník - ein traditionelles, tschechisches Gebäck - verkaufen.



Und hier seht ihr im Hintergrund das Tanzende Haus.