Donnerstag, 31. Juli 2014

Roses

Momentan komme ich gar nicht richtig zum Durchatmen und das merkt man auch auf dem Blog. Ich habe kaum noch Zeit für längere Backorgien. Deshalb gibt es mehr Rezepte, die schnell gehen und die ich auch wirklich im Alltag zum Mittag- oder Abendessen mache. Obwohl so ein Salatinspirationen, die nicht das Hüftgold fördern, sind ja zur Abwechslung auch nicht schlecht oder? :)

Jedenfalls habe ich auch nicht so viel Zeit zum Fotografieren, wie ich gerne hätte. Regelmäßig, wenn ich den Sonnenuntergang fotografieren will kommt etwas dazwischen. Entweder klappt es bei mir nicht oder es kommt ein Gewitter. Und darauf zu warten, bis ich einmal einen Blitz perfekt aufs Bild bekomme, dafür habe ich nun wirklich keine Zeit. Nach fünfminütigem angespannten warten auf den nächsten Blitz, drehe ich mich einmal kurz weg und eine Nachricht am Handy zu beantworten und was passiert? Natürlich blitzt es in genau diesem Moment. Eh klar.

Die Rosen waren da nicht so störrisch und hatten auch nichts dagegen sich schön in Szene setzten zu lassen. Die Bilder hatte ich nach drei Minuten im Kasten und tadaaa: Hier kommen sie:




Montag, 28. Juli 2014

Tomaten-Couscoussalat mit Minzjoghurt


Wie versprochen, gibt es heute das nächste Couscoussalatrezept. Diesesmal in der wirklich sehr sommerlichen Variante, da der Minzjoghurt wirklich herrlich erfrischt. Auch die Gurke macht es frisch und mit dieser schönen roten Farbe, ist er ja schon optisch ein kleiner Hingucker.


Im Sommer gibt es bei mir jede Woche mindestens einen Salat. Heute Abend werde ich dieses Rezept von Anne mal ausprobieren. Feldsalat mit Weinbergpfirsichen und Büffelmozzarella klingt doch wirklich lecker. Was ist denn euer liebster Sommersalat?


Zutaten für 2 Portionen Tomaten-Couscoussalat mit Minzjoghurt:

120 g Couscous
Tomatensaft
1/2 Gurke
150 g Joghurt
2 Stängel Minze
Salz


Den Couscous in einer Tasse abwiegen und die selbe Menge an Tomatensaft (zum Beispiel auf eine Tasse Couscous kommt eine Tasse Tomatensaft) in einem Topf zum kochen bringen. Den Topf vom Herd nehmen und den Couscous einrühren. Deckel drauf und fünf Minuten quellen lassen. Dann den Couscous abkühlen lassen.
Für den Minzjoghurt schneidet ihr die Blätter von 2 Stängeln Minze in möglichst kleine Streifen und verrührt sie mit einem halben Teelöffel Salz in dem Joghurt.
Falls der Couscous sehr fest geworden ist, gebt ihr einfach noch einen Schluck Tomatensaft hinzu. Gut verrühren und mit Salz abschmecken. Die Gurke in kleine Stücke schneiden und unter den Couscous heben.
Den Couscous auf zwei kleine Schüsseln verteilen und mit dem Minzjoghurt garnieren.


Donnerstag, 24. Juli 2014

Feldsalat mit Ziegenfrischkäsebällchen und Blüten

Uhh, ganz schön langer Rezeptname diesesmal. Feldsalat mit Ziegenfrischkäsebällchen und Blüten. Meine Variante ist zwar eher ein Beilagensalat, da er wirklich nur aus diesen drei Zutaten besteht, er kann aber auch als Hauptgericht erweitert werden. Zum Beispiel mit Tomaten und Gurke.


Die heutige Variante macht allein schon rein optisch wirklich was her und es dauert gerade mal fünf Minuten, bis dieser Salat servierfähig ist.
Die Blüten habe ich selber getrocknet, denn ich habe essbare Blüten auf meinem Balkon gezüchtet und ich bin wirklich ganz verliebt in diese hübschen, knalligen Farben. Und keine Sorge, es schmeckt eigentlich gar nicht nach Blüten. Ich finde sie haben kaum einen Eigengeschmack sind also wirklich mehr was für die Optik.
Ein weiteres Rezept mit essbaren Blüten findet ihr hier.


Für drei Beilagensalate wascht ihr 150 g Feldsalat und verteilt ihn auf drei Tellern. Den Salat mit Joghurtdressing anmachen (ich habe ein fertiges Dressing aus dem Supermarkt verwendet). 100 g Ziegenfrischkäse in sechs Portionen aufteilen. Mit den Händen zu Kugeln formen und diese in 2 El getrockneter Blüten wälzen. Auf jedem Salat zwei Bällchen verteilen.




Sonntag, 20. Juli 2014

Extra fluffiger Kaiserschmarrn

Wer hat ihn nicht schon auf einer Skihütte in Österreich gegessen, den berühmten Kaiserschmarrn?
Ein Klassiker. Ich esse ihn fast jedes Mal, wenn ich beim Ski fahren bin. Der gehört einfach dazu, genauso wie der leckere Germknödel.






Doch gerade jetzt im Hochsommer scheint der nächste Winterurlaub noch ewig weit weg. Und wenn man nicht so lange warten mag, bis die nächste Skihütte kommt, dann macht man ihn sich eben selber.
Es war mein erster Versuch Kaiserschmarrn zuzubereiten und ich muss sagen er ist wirklich gelungen. Den wird es in Zukunft öfters mal bei uns zum Essen geben.


Ganz klassisch haben wir ihn uns mit Puderzucker bestäubt und etwas Apfelmus schmecken lassen. Er wird auch gerne mit Preiselbeermarmelade serviert. Lecker ist der Kaiserschmarrn auch mit einer Kugel Vanilleeis. Hier könnt ihr ausprobieren, was euch am besten schmeckt.

Der Kaiserschmarrn ist super fluffig und überhaupt nicht trocken. Und ich würde sogar behaupten es ist mit der beste Kaiserschmarrn, den ich jemals gegessen habe.


Zutaten für 4 Portionen extra fluffigen Kaiserschmarrn:

50 g Rosinen
2 EL Rum
6 Eier
350 ml Milch
150 g Mehl
40 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
Puderzucker
1 Glas Apfelmus


Die Rosinen 20 min in dem Rum einweichen lassen. Die Eier trennen und das Eigelb mit Zucker, Vanillezucker und Salz schaumig schlagen. Milch und Mehl hinzugeben und verrühren. Die Rosinen unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben. In einer großen (nehmt bitte die größte Pfanne die ihr habt) Pfanne Öl erhitzen, dann den Teig hineingießen und bei kleiner bis mittlererer Hitze schön goldgelb backen. Den Teig wenden und von der anderen Seite knusprig braten. Am Ende in kleine Stücke reißen und auf den Tellern verteilen. Mit Puderzucker bestäuben und mit dem Apfelmus servieren.


Die Pfeile von dem ersten Foto bekommt man als kostenlosen Gimp-Brush hier von Jana.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Wildgänse

Die Fotos sind im Frühjahr entstanden und da ich sie eigentlich ganz gelungen finde, wollte ich sie euch noch zeigen. Die Wildgänse waren gar nicht beabsichtigt zu fotografieren. Sie kamen auf einmal angeflogen und dann hab ich ganz schnell losgeknipst.




Montag, 14. Juli 2014

Couscoussalat mit Feta

Ich habe erst diesen Sommer Couscous für mich entdeckt und ich liebe ihn. Ich könnte jeden Tag etwas mit Couscous kochen, egal ob süß oder herzhaft oder mit Kokosmilch oder eben als erfrischender, knackiger Salat. Oh ja ich sags euch Couscous ist der neue Feldsalat :) Man kann ihn super mit allem Gemüse kombinieren, auf das man Lust hat.


Das hier ist meine Lieblingsversion, die ganz bewusst ohne Minze oder Minzjoghurt auskommt. Ich werde euch zwar auch mal eine Variante mit Minze verraten, da das ja eigentlich in einem klassischen Couscoussalat Pflicht ist, ich finde aber als Rezept für jeden Tag ist dieser hier viel besser. Er schmeckt auf Grillpartys auch den Leuten, die es normalerweise nicht so mit exotischem Essen haben. Oh ja Couscous kann für manche Menschen schon sehr exotisch sein ^^


Zutaten für 2 Portionen Couscoussalat mit Feta:

120 g Couscous
1 TL Gemüsebrühe
1 Knoblauchzehe
1 Limette
3 EL Olivenöl
1 rote Paprika
1/2 Gurke
100 g Feta


Den Couscous am Besten in einer Tasse abwiegen, denn die selbe Menge an Wasser benötigt man. (Also z. B. eine Tasse Couscous und eine Tasse Wasser.) Das Wasser mit der Gemüsebrühe aufkochen, dann vom Herd nehmen und den Couscous hinzugeben und einmal kurz umrühren. Deckel drauf und 5 min quellen lassen. Dann den Couscous in eine Schüssel füllen und abkühlen lassen.
Den Knoblauch so fein wie möglich schneiden, die Paprika und die Gurke würfeln. Die Limette ausquetschen und den Saft, das Olivenöl und das Gemüse zu dem Couscous geben und unterheben. Den Feta zerbröseln und ebenfalls unterheben. Nach Geschmack noch nachsalzen oder noch etwas Pfeffer dazugeben.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Obatzda - der perfekte Brezenbegleiter


Bei uns hier in Bayern, ist Sommer auch immer gleichbedeutend mit Biergartenzeit. Und was lässt man sich dort schmecken, wenn man es gerne vegetarisch hat? Ja richtig, einen leckeren Obatzda mit frischen, knusprigen Brezen. Wie gut dass das aktuelle Thema von let´s cook togehter lautet: Sommerlaune auf deinem Teller - deine Lieblingssommerstulle.
Gut, eine Breze ist jetzt keine Stulle, aber es ist auf jeden Fall eine beliebte Stullenalternative.


Und der Obatzda ist sooo lecker, den mache ich auch oft, wenn wir daheim Grillen. Falls ihr Obatzda bis jetzt nur aus dem Supermarkt kennt, empfehle ich euch ihn unbedingt einmal selbst zu machen. Er schmeckt ganz anders und viel besser.


Rezept für Obatzda:

1 Packung Frischkäse Paprika-Chili
50 g Frischkäse
250 g Camembert
2 - 3 kleine Schalotten
1 - 2 TL Kümmel
3 TL Paprikagewürz


Den Chilifrischkäse mit dem normalen Frischkäse vermischen. Den Camembert entrinden und in kleine Würfel schneiden. Die Würfel mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Frischkäse vermengen. Die Schalotten in feine Würfel schneiden und mit der Camembertmasse vermischen. Zum Schluss noch mit dem Kümmel und Paprikagewürz abschmecken.

Sonntag, 6. Juli 2014

Schokoladenpudding mit roter Grütze - alles selbstgemacht


Nachdem es jetzt schon eine Weile nichts Süßes mehr gab, habe ich heute ein super schnelles und super leckeres Dessert für euch. Momentan gibt es ja an jeder Ecke Erdbeeren, Himbeeren und Kirschen. Und was macht man mit dem vielen Obst, wenn man die ganzen Berge kaum noch selber essen kann? Richtig eine rote Grütze. Ich wollte das schon immer mal selber machen und wenn es aus frischen, anstatt tiefgekühlten Obst ist schmeckt es ja gleich noch viel besser. Vor Allem mag ich es viel lieber, wenn keine Johannisbeeren drin sind, die gehören ja eigentlich in eine klassische rote Grütze hinein, aber das kann zum Glück jeder so machen, wie er Lust drauf hat.






Das nächste Problem war dann, was gibt es zur roten Grütze dazu? Einfach nur die Grütze ist ja vieeel zu langweilig. Vanillesoße oder Vanilleeis? Viel zu einfallslos, macht ja jeder so :)
Also wie wäre es mit Schokolade? Schokolade geht ja eigentlich immer. Ein Schokopudding wäre gut. Blöd nur, wenn man kein Päckchen mehr daheim hat. Also schnell im Internet nachgeschaut, wie man einen Schokopudding selber macht und ich sag euch er schmeckt vieeeel schokoladiger und besser als der aus der Tüte. Außerdem hatte ich den Eindruck dass dieser hier überhaupt nicht klumpt. Was ja bei dem Fertigpudding leider öfters mal der Fall ist und ich mag diese Klümpchen überhaupt nicht gerne.


Für 4 Portionen Schokopudding:




160 g Zartbitterschokolade
4 El Zucker
2 EL Kakaopulver
2 El Speisestärke
1/2 l Milch
2 Eigelb


Die Schokolade in möglichst kleine Stücke brechen. Zucker, Kakaopulver und Speisestärke vermischen und gut 2/3 der Milch hinzugeben und so lange verrühren bis sich alles aufgelöst hat. Dann die Milch zum kochen bringen.
In der Zwischenzeit die restliche Milch mit dem Eigelb verquirlen. Wenn die Schokomilch köchelt, die Eimilch hinzugeben und solange köcheln, bis eine schöne dickflüssige Masse entsteht. Dann den Topf vom Herd nehmen und die Zartbitterschokolade hinzugeben. So lange weiterrühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Dann den Pudding in Gläsern oder Dessertschälchen verteilen.



Zutaten für die rote Grütze:

100 g Erdbeeren
100 g entsteinte Kirschen
100 g Himbeeren
300 ml Kirschsaft
25 g Stärke
2 EL Zucker

Das Obst waschen und sowohl Erdbeeren, als auch Kirschen halbieren. Die Stärke mit dem Zucker und 5 EL Kirschsaft vermischen. Den restlichen Kirschsaft aufkochen, dann die Stärke hinzugeben und gut umrühren. Wenn die Masse dickflüssig wird, die Erdbeeren und Kirschen hinzufügen und ca 1 Minute weiterköcheln lassen. Zum Schluss die Himbeeren unterrühren und die Grütze auf den Pudding geben.

Wer will kann natürlich auch die Erdbeeren durch Johannisbeeren ersetzen oder nur eine reine Kirschgrütze machen. Ganz wie ihr wollt :)