Samstag, 30. August 2014

DIY # 9

Nachdem mir aufgefallen ist, dass das letzte DIY hier im November veröffentlicht wurde, wurde es schleunigst Zeit für ein neues. Schaut doch mal im Reiter unter DIY nach. Vielleicht findet ihr noch die eine oder andere Inspiration.


Ich habe für eine liebe Freundin zum Geburtstag Teebeutel in Herzform genäht und sie mit Tee gefüllt. Dazu gab es einen Coffee-to-go Becher (die sind nicht nur unterwegs praktisch, sie halten auch eine Tasse Tee länger warm). Ihr könnt natürlich auch einfach eine schöne Tasse herschenken. Durch die selbstgebastelten Teebeutel wird es auf jeden Fall was Besonderes und ihr zeigt, dass ihr wirklich Zeit investiert habt und nicht nur schnell etwas gekauft habt.


Für einen Teebeutel müsst ihr ca. 10 bis 15 Minuten Zeit einplanen, je nachdem wie geübt ihr mit nähen seit. Ich kann es leider gar nicht gut und habe daher schon ein wenig länger gebraucht ^^


Als erstes macht ihr euch eine Schablone. Nehmt dafür eine einfache Form, wie eine Wolke, eine Raute oder eben ein Herz. Die Schablone sollte nicht zu klein sein, denn ihr näht ja noch etwas vom Rand weg. Mit der Schablone zeichnet ihr eure Form auf einen Teefilter auf (die gibts in jedem Supermarkt). Für einen Teebeutel braucht ihr natürlich zwei Herzen.
Wenn die Herzen ausgeschnitten sind nehmt ihr euch einen weißen Faden und fangt an die Herzen zusammenzunähen. Wenn ihr so weit seid, dass nur noch eine Lücke offen ist, von der Größe eines Teelöffels, dreht ihr das Herz um, damit die Naht innen ist. Dafür braucht man ein kleinwenig Fingerspitzengefühl, damit der Filter nicht reißt.
Dann geht es ans Befüllen. Nehmt einfach euren Lieblingstee, egal ob Früchte-, Pfefferminz- oder schwarzer Tee.
Ich habe in ca. 2 Teelöffel Tee pro Herz verwendet. Jetzt näht ihr das letzte Stück oben zu und lasst gleich ein längeres Stück vom Faden dran. Da kommt noch die Beschriftung drauf.
Dafür habe ich aus Papier zwei kleine Herzen ausgeschnitten und diese von vorne und hinten auf den Faden geklebt (so dass der Faden dazwischen ist). Dann könnt ihr noch die Sorte eures Tees draufschreiben und wie lange er ziehen sollte.

Mittwoch, 27. August 2014

Wie man Herbstlaub in ein Glas bekommt

Erschreckenderweiße verlieren die Kastanienbäume ja schon ihre Blätter und auch von den Temperaturen könnte man meinen es wäre nicht August sondern schon Ende September. Jedenfalls fühle ich mich momentan schon sehr an den Herbst erinnert und so kam es, dass ich ein Bild von gelben Blättern für diese Fotomontage verwendet habe.


Ich hatte einfach mal Lust zu sehen, was passiert wenn man zwei Bilder übereinanderlegt und dann die eine Ebene wegradiert, sodass es aussieht, als wäre das Laub in dem Glas mit Milch. Habt ihr auch schon solche Spielereien gemacht? Würde mich echt interessieren, wie das bei euch aussieht.

Samstag, 23. August 2014

Sommerpizza mit Lachs und Rucola



Man stelle sich nur mal vor: man sitzt gemütlich am Balkon, es ist ein lauer Sommerabend und die Sonne geht so eben unter. Man hält ein kühles Glas Rotwein in der Hand und auf dem Teller steht eine herrlich duftende Pizza. Klingt toll oder? Noch besser wird es, wenn die Pizza nicht eine fertige aus der Tiefkühltruhe ist oder beim Lieferservice bestellt wurde, sonder noch mit Liebe per Hand belegt wurde.


Noch besser wird es, wenn sich nicht nur die üblichen Zutaten wie Salami oder Champignons oder Mozzarella darauf befinden, sondern ein würziger Räucherlachs mit frischem Rucola und selbstgemachter Tomatensauce. Außerdem ist der Boden herrlich knusprig und es duftet in der ganzen Wohnung nach Pizza.


Rucola und Lachs haben schon im Salat immer gut zusammengepasst, aber auf der Pizza wird es zu einem Abendessen, dass auch dem Liebsten gut schmeckt (denn seien wir doch mal ehrlich: jeden Tag low carb und nur ein Salat findet der gar nicht so lecker).


Die Pizza ist einfach Soulfood und ab und zu darf man sich ja auch mal etwas gönnen.
Apropos gönnen: nach der Arbeit gönne ich es mir, möglichst wenig Zeit in der Küche zu verbringen nehme deshalb immer einen fertigen Hefeteig. Der schmeckt aber genauso gut und man kann mehr Zeit mit dem Liebsten verbringen.


Zutaten für 3-4 Personen:

1 fertiger Hefeteig aus dem Kühlregal
1 kleine Dose gestückelte Tomaten
3 TL Pizzagewürz
1 Pck Räucherlachs (200 g)
50 g Rucola
Pfeffer

Den Hefeteig auf einem Backblech ausrollen. Die Tomaten mit dem Pizzagewürz mischen und auf dem Teig gleichmäßig verteilen. Die Pizza bei 220 ° 15 Minuten backen.
In der Zwischenzeit den Räucherlachs in Streifen schneiden. Pizza aus dem Ofen holen und zügig mit Lachs belegen und mit ein wenig Pfeffer bestreuen.
Nocheinmal im Ofen für 5 Minuten backen.
Wenn die Pizza fertig ist noch schnell mit dem Rucola bestreuen und in Stücke schneiden.


Dienstag, 19. August 2014

Plum Crumble


Wäre ich Britney Spears würde ich jetzt vermutlich: "Oops! I did it again" sagen. Ich habe nämlich schon wieder einen Crumble gebacken. Dieses Mal einen mit leckeren Zwetschgen.


Und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass er wirklich der beste und saftigste Zwetschgenkuchen (oder Zwetschgendatschi, wie man hier in Bayern sagt) ohne Boden war, den ich jemals gegessen habe. Diese Mischung aus leicht säuerlichen Zwetschgen mit Haselnussaroma und den süßen, Streußeln mit leichter Zimtnote ist einfach unschlagbar.


Falls ihr so wie ich, keine Lust auf einen aufwendigen Zwetschgenkuchen mit Streußeln habt, bei dem man ewig warten muss, bis der Hefeteig für den Boden mal gegangen ist, dann kann ich euch einen Crumble wirklich sehr empfehlen. Oder falls ihr keine Zwetschgen mögt, dann wäre vielleicht die Variante mit Äpfeln und Waldbeeren etwas für euch. Momentan gibt es ja noch in jedem Supermarkt frische Heidelbeeren, Brombeeren und Johannisbeeren.


Nun verrate ich euch aber das Rezept für 4 Plum Crumbles:

12 Zwetschgen
4 EL Haselnusssirup
50g Mehl
40 g Butter
25 g Zucker
25 g Haferflocken
1 TL Zimt


Die Zwetschgen waschen, entsteinen und in Achtel schneiden. In den Förmchen verteilen und je einen EL Sirup darüber geben. Für die Streußel, verknetet ihr die restlichen Zutaten zu einem Teig und krümelt ihn über das Obst.

Bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.


Die Crumbles eignen sich übrigens auch hervorragend für ein Picknick. Einfach Frischhaltefolie drauf, Löffel einpacken und schon kann man sie ganz gemütlich auf einer Picknickdecke genießen.

Mit diesem Beitrag mache ich bei dem Blog-Event "Lust auf Picknick" mit.

http://raunbowsugersprinkles.blogspot.de/2014/07/sommer-blog-event-lust-auf-picknick.html

Samstag, 16. August 2014

Sonnenuntergang







Man sieht es zwar auf den Fotos nicht, aber da hatte es gerade richtig geschüttet und wenig später kam ein Gewitter. Die Farben des Himmels finde ich wirklich schön.

Dienstag, 12. August 2014

Feldsalat mit karamellisierten Birnen und Gorgonzola


Es gab mal wieder abends einen leckeren Salat bei uns. Dieses Mal mit Birne und Gorgonzola und einem selbstgemachten Limettendressing. Ich finde der Salat macht schon optisch wirklich was her. Mich erinnert die Form der Birnen an einen Seestern oder eine Sonne.


Geschmeckt hat er uns wirklich sehr gut. Nachdem ich letztens einen Salat mit Pfirsichen und Büffelmozzarella ausprobiert hatte und die Kombination aus Früchten und Käse wirklich gut fand, wollte ich unbedingt noch ein anderes Rezept mit Obst versuchen.


Gerade im Sommer passt diese süßliche Note ganz wunderbar und gibt dem Salat eine Leichtigkeit, die an laue Sommerabende erinnert. Vielleicht probiere ich als nächstes Mal den auf vielen Blogs gepriesenen Wassermelonen-Feta Salat. Das ist auch so eine Kombination die sich erst Mal nicht so passend anhört, aber vielleicht wird man vom Geschmack wirklich überrascht.


Zutaten für vier Teller Feldsalat mit karamellisierten Birnen und Gorgonzola:

200 g Feldsalat
2 reife Birnen
100 g Gorgonzola
1 Limette
10 TL Olivenöl
2 TL Agavendicksaft


Den Feldsalat waschen und auf vier Tellern verteilen. Die Birnen waschen, halbieren und aus jeder Hälfte sechs Streifen schneiden. Die Streifen in einer Pfanne von beiden Seiten abraten und leicht karamellisieren lassen. Zur Seite stellen und ein wenig abkühlen lassen.
Für das Dressing die Limette ausquetschen und mit dem Olivenöl und Agavendicksaft vermischen. Das Dressing über dem Feldsalat verteilen.
Die Birnen dekorativ auf den Salat legen und mit Gorgonzolabröseln bestreuen.
Wer mag kann noch ein paar Wallnusskerne darüberstreuen.


Freitag, 8. August 2014

Time to Releax

Endlich sind die Klausuren geschafft und ich habe Semesterferien. Blöd nur, dass die Pause erst Mal nur bis Montag dauert, denn da fängt schon mein Ferienjob an. Das heißt wieder keine Zeit zum Baden und zum Abschalten. Wenigstens am Ende habe ich noch drei Wochen frei. Bleibt nur zu hoffen, dass da dann das Wetter noch einigermaßen schön ist und nicht schon kalt und herbstlich.

Zumindest die beiden Fotos vermitteln ein wenig Ruhe und Harmonie.



Montag, 4. August 2014

Zebraeis - da werden Kindheitsträume wach

 

Zumindest bei mir ist es so, dass wenn ich an ein Eis am Stil denke, mir als erstes Vanilleeis mit Schokoladenüberzug einfällt. Ganz schlicht ohne viel Schnickschnack, wie Brownies oder Salted Caramel oder Strawberry Cheesecake. Einfach und eine Sorte Eis - ganz schlicht.


Ich habe mir dann überlegt wie ich dieses Eis daheim am Beten umsetzen könnte. Das komplette Eis in Schokolade tauchen wollte ich nicht, da die Schokoschicht doch relativ dick wird und man dann für ein einziges Eis schon gefühlte 100 g Schokolade braucht. Also musste mir eine andere Art einfallen, die Schokolade in das Vanilleeis einzuarbeiten.


Und da kam mir die Idee. Wie wäre es wenn das Eis zwischendrin ein paar knackige Schokoschichten beinhaltet? Klingt schon mal vielversprechend. Gedacht, getan. Heraus kamen, dann diese hübschen Streifen, die ein wenig an ein Zebra erinnern, weshalb ich dieses Eis liebevoll Zebraeis getauft habe.


So nun aber zum Rezept. Für 4 Eis am Stiel benötigt ihr:

300 g Vanillejoghurt
50 g Zartbitterschokolade

Die Schokolade schmelzen und dann kann es schon losgehen. Je einen Esslöffel Vanillejoghurt in den vier Eisförmchen verteilen. Dann eine dünne Schicht Zartbitterschokolade darüber geben. Einen Esslöffel Vanillejoghurt und dann wieder die Schokolade. So weitermachen, bis die Förmchen voll sind. Holzstäbchen rein und im Gefrierschrank für 4 Stunden gefrieren lassen.


Da es ja momentan wieder richtig schön warm ist und man das auch zu Eis essen ausnutzen sollte hätte ich noch als Inspiration ein Erdbeer-Kokos Eis, ein Kirsch-Kokos Eis und ein veganes Erdbeereis für euch.