Donnerstag, 27. November 2014

DIY # 10


Am Sonntag ist der 1. Advent (mann, ist das wieder schnell gegangen) und es werden die Kisten voll mit Weihnachtsdeko vom Dachboden gekramt. Und dann hat man die Qual der Wahl. Ich sag nur "alle Jahre wieder". In welchen Farben dekoriere ich dieses Jahr? Schwarz-weiß-gold oder lieber weiß-rot oder silber-grün. Ihr seht die Möglichkeiten sind groß und mir fällt es jedes Jahr schwer, mich für einen Dekostil und dabei gegen alle anderen zu entscheiden. Dieses Jahr fällt meine Wahl jedoch auf weiß mit rot und ein paar goldenen Accessoires.
Ganz wichtig sind in der Vorweihnachtszeit Lichter. Egal ob als Adventskerzen oder als Lichterkette um den Weihnachtsbaum, das darf auf keinen Fall fehlen. Ich habe für mich diese Dekoleuchte gebastelt.



Das geht auch ganz einfach. Ihr kauft euch eine batteriebetriebene Lichterkette eurer Wahl und gebt sie in ein großes Glas (bei mir war es ein Gurkenglas). Ich habe die Lichter mit etwas durchsichtigem Klebeband am Rand befestigt, damit sie schöner im Glas verteilt sind.



Die Lichterkette und das Deko XMAS gibt es übrigens aktuell noch bei DM.

Wie sieht eure Weihnachtsdeko aus?

Sonntag, 23. November 2014

Chaiteepunsch

Nachdem ich euch erst kürzlich verraten habe, dass ich Punsch liebe, habe ich nun ein neues Rezept kreiert. Der Punsch hat mich beim Trinken an daran erinnert, wie schön es ist im Dunkeln über Weihnachtsmärkte zu schlendern und dabei die kalten Finger, an einer heißen Tasse Punsch zu wärmen.
Die Kombination aus Traubensaft, Orangensaft und Chaitee schmeckt unglaublich gut. Sehr fruchtig und mit den feinen Gewürzen des Orients.


Trinkt ihr eigentlich auch so gerne Chaitee? Ich hatte ja vor zwei Jahren eine Phase, da hätte ich den täglich trinken können. Das ist inzwischen nicht mehr so, aber ich trinke ihn immer noch gerne ab und zu. Gerne auch in Kombination einer heißen Chai-Schokolade.


Hier die Zutaten für 1 l Chaiteepunsch:

2 Beutel Chaitee
100 ml Wasser
450 ml Orangensaft
450 ml Traubensaft
1 Zimtstange
1 Msp Nelkenpulver


Den Chaitee mit dem kochenden Wasser übergießen und 3-5 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit den Orangensaft und den Traubensaft erwärmen. Der Saft darf nicht kochen! Die Zimtstange und das Nelkenpulver hinzugeben und 5 Minuten ziehen lassen. Die Zimtstange entfernen und den Chaitee dazugeben. Einmal kurz umrühren und fertig.

Donnerstag, 20. November 2014

November Love

Ich weiß gar nicht warum immer jeder über den November schimpft und ihn als schrecklichsten Monat des ganzen Jahres bezeichnet. Ich liebe den November - so nun ist es raus. Das hat mehrere Gründe: der wichtigste ist sicherlich, dass ich in diesem Monat Geburtstag habe (ooookay, könnte sein dass ich nicht ganz unvoreingenommen bin). Ein weiterer Grund ist, dass ich Ankle Boots liebe. Wann könnte man die besser anziehen als jetzt? Es ist noch nicht kalt genug für Stiefel und nicht mehr warm genug für Turnschuhe. Außerdem hat denn jeder vergessen, wie schrecklich wir im Sommer geschwitzt haben und uns nach einer Erfrischung sehnten? So - da draußen ist die Erfrischung. Heute scheint bei uns die Sonne - was will man mehr? (Immer diese rhetorischen Fragen, natürlich gibt es vieles das man mehr will. Vielleicht endlich mal wieder weiße Weihnachten, weniger Stress in der Arbeit und mehr Freizeit).
An den folgenden Bildern zeige ich euch, wie schön der November sein kann. Die Fotos sind am 8. November entstanden, also noch gar nicht so lange her.

 

Sonntag, 16. November 2014

Veganer Russischer Zupfkuchen

Langsam komme ich in Vorweihnachtstimmung, zumindest habe ich gerade meinen ersten Punsch getrunken. Plätzchen gibt es aber keine vor dem 1. Advent, da bin ich streng ;)
Ich finde, dass es sonst auch gar nichts besonderes mehr ist, wenn man schon im September Lebkuchen isst. Und Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude (zumindest sagt man das so). Manchmal ist aber auch hinterher die Freude größer, wenn man zum Beispiel ein tolles Geschenk bekommen hat, mit dem man nie gerechnet hätte. Aber ich schweife ab.


Ich wollte euch ja heute diesen leckeren veganen, russischen Zupfkuchen vorstellen. Entdeckt habe ich das Rezept schon vor einer ganzen Weile hier bei Jana von Lichtmalerei. Jetzt wurde es endlich getestet und für gut befunden.
Der Kuchen macht sich sicherlich auf einer Adventstafel neben Plätzchen und Tee ganz hervorragend. Apropos Plätzchen. Wie wäre es mit veganen Orangen-Schokolade-Keksen und dazu einer Tasse Orangen-Kirsch-Punsch, ganz ohne Alkohol (den mag ich in warmen Getränken nämlich überhaupt nicht). Ich weiß, ich weiß wie kann ich es wagen und hier tatsächlich behaupten Glühwein schmecke widerlich. Dafür bin ich schon oft von Freunden etwas komisch angeschaut worden, aber so ist es nunmal. Ein gut gekühltes Glas Rotwein - gerne, aber heiß und mit Gewürzen - muss wirklich nicht sein. Aber ich schweife schon wieder ab. Ihr wollt ja sicherlich langsam mal das Rezept für diesen hübschen Kuchen erfahren.
Er hat übrigens frisch am besten geschmeckt, also ich würde euch empfehlen ihn noch am selben Tag zu essen. Aber das ist wohl eh selbstverständlich. Warum sollte man einen Kuchen auch einen Tag lang in der Küche rumstehen lassen, nur um immer wieder dran vorbei zugehen, sich zu denken "Oh, riecht der köstlich und sicherlich schmeckt er auch genauso" und dann einfach weiterzugehen? Das wäre doch totale Folter - zumindest für mich. Bitte sagt mir, dass es euch genau so geht und ihr süßen Versuchungen, die irgendwo offen rumstehen, ebenfalls nur schwer widerstehen könnt.


Der Teig ist schön knusprig und schokoladig und die Füllung schmeckt dezent nach Vanille - aber am besten gefallen mir die Sterne. Kann man auch gerne mal als Geburtstagskuchen backen und dann vielleicht Kleeblätter oder Herzen ausstechen.


Hier nun das von mir abgewandelte Rezept.

Für den Teig:

300 g Mehl
60 g Stärke
50 g Kakaopulver
180 g Margarine
150 g Zucker
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
evtl. noch etwas Sojamilch

Für die Füllung:

400 g Seidentofu
200 g Tofu (Natur)
2 gehäufte EL Stärke
150 g Margarine
150 g Zucker
2 Pck. Vanillepuddingpulver


Die Margarine mit dem Zucker schaumig rühren, dann die restlichen Zutaten für den Teig hinzugeben und verkneten. (Evtl. noch etwas Sojamilch hinzugeben, aber der Teig sollte schon relative zäh sein, damit man ihn später noch ausrollen kann).
2/3 des Teiges in eine Tarteform geben und diese damit auskleiden.
Für die Füllung den Naturtofu mit den Fingern gut zerbröseln und die übrigen Zutaten hinzugeben und mit einem Handrührgerät gut vermischen. Die Masse auf dem Teig verteilen.
Den restlichen Teig einen halben Zentimeter dick ausrollen und Sterne ausstechen. Diese auf dem Kuchen verteilen.
Bei 175 ° Ober/Unterhitze ca. 55 min backen.

Donnerstag, 13. November 2014

Unforgettable Places # 21



Heute gibt es Teil 2 meines Prag Ulaubsspecials, in dem ich euch auch noch ein paar kulinarische Tipps verraten werde.


Anfangen möchte ich mit der Prager Burg, die wohl bei jedem Aufenthalt in dieser Stadt Pflicht ist. Denn erstens kann man dort mehrere geschichtsträchtige Stunden verbringen, ob mit oder ohne Audioguide und zweitens bietet sich von oben ein grandioser Ausblick über die Dächer der Stadt. Direkt bei der Prager Burg befindet sich auch das Goldene Gässchen, das wohl ebenfalls als Tipp in jedem Reiseführer zu finden ist. Wobei ich persönlich fand das Goldene Gässchen nicht so spektakulär. Da hat mir der Dom St. Veit, der sich ebenfalls im Burggelände befindet, schon viel besser gefallen.



Weiter geht´s mit der Karlsbrücke, der Touristenmagnet schlechthin. Hier tummeln sich Scharen von Touristen, aber die Brücke ist es definitiv wert, sich durchzuquetschen. Die Steinfiguren sind sehr sehenswert und vor Allem beleuchtet, bei Nacht bietet die Karlsbrücke eine tolle Atmosphäre.


Zum Abschluss möchte ich euch noch eine Bäckerei vorstellen in der man wirklich sehr, sehr leckere Backwaren findet. Für mich gab es eine extrem gute Kürbissuppe und zum Nachtisch eine Sauerkirschgalette (siehe Foto).




Eine Goulaschsuppe in einer Brotschüssel haben wir in einem anderen Restaurant natürlich auch probiert.



Außerdem findet ihr in der ganzen Stadt Stände verteilt, die Trdelník - ein traditionelles, tschechisches Gebäck - verkaufen.



Und hier seht ihr im Hintergrund das Tanzende Haus.

Sonntag, 9. November 2014

Apple-Peanut Mug Cake


Heute zum Sonntag habe ich mal wieder einen schnellen Mikrowellenkuchen. Nachdem ich euch letztens schon diesen hier vorgestellt habe, gibt es dieses Mal einen mit Apfel, Zimt, Rosinen und Erdnuss Caramel Creme. Das Beste ist, dass die Mikrowellenkuchen nach fünfzehn Minuten Arbeit in der Küche wirklich komplett zum verputzen fertig sind.


Natürlich schmeckt dieser Apfelkuchen mich wie einer aus dem Ofen. In der Mikrowelle werden die Kuchen halt nicht knusprig, aber wenn man mal eine Portion für sich allein machen will, dann ist er schon echt eine sehr gute Alternative.
Bei mir ließ sich der Kuchen sogar aus der Tasse stürzen. Dadurch macht er gleich noch mal mehr her :)


Zutaten für 2 Apple-Peanut Mug Cakes:

1 Apfel
3 gehäufte EL Mehl
2 EL Joghurt
1 Ei
1 EL Öl
2 EL Zucker
3 TL Rosinen
1 TL Zimt
1 TL Backpulver
2 TL Erdnuss Caramel Creme

Den Apfel schälen, achteln und in Stücke schneiden. Diese mit den Rosinen auf zwei Tassen aufteilen und für 2 Minuten in die Mikrowelle stellen.

In der Zwischenzeit in einer extra Schüssel den Teig anrühren. Dazu die übrigen Zutaten gut miteinander mischen.
Den Teig auf den zwei Tassen verteilen und gut mit den Apfelstückchen mischen.
Für weitere 2 1/2 bis 3 Minuten in die Mikrowelle stellen.

Wer will kann als Deko noch ein paar Mandelblättchen drüberstreuen.

Donnerstag, 6. November 2014

Unforgettable Places # 20

Heute möchte ich euch die Stadt Prag vorstellen, in der ich letzte Woche für vier Tage war. 


Die Jerusalemsynagoge befand sich ganz in der Nähe von unserem Hotel, nicht weit entfernt vom Bahnhof. Die Fassade ist toll, oder?


 Auf dem Weg zum Wenzelsplatz kamen wir an diesem Blumenladen vorbei.


Und hier ist er schon, der Wenzelsplatz.


Wirklich sehr empfehlen kann ich euch die kostenlose Stadtführung, die wir gemacht haben. Unser Guide hatte wirklich einen tollen Humor und ich hatte, glaube ich, noch nie so viel Spaß bei einer Stadtführung. Da vergehen die fast drei Stunden, wie im Flug. Und dass man dem Guide am Ende, ein Trinkgeld, nach eigenem Ermessen gibt, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

Die Führungen beginnen immer um 11 Uhr und um 14 Uhr vor der astronomischen Uhr.
Und wenn wir jetzt schon mal beim Altstädter Ring sind, machen wir dort doch gleich weiter. Hier befindet sich das Rathaus, mit der astronomischen Uhr und der Teynkirche.


 Vor allem die Teynkirche hat es mir angetan. Ihre Turmspitzen sehen eigentlich mehr aus, wie aus einem Märchenbuch entsprungen und sind auch beleuchtet, bei Nacht, ein toller Anblick.



Der Pulverturm heißt so, weil früher dort Schwarzpulver gelagert wurde.


Und zum Abschluss noch ein paar Fotos.



Sonntag, 2. November 2014

Sunset & I´m back from Prag

Gestern Abend bin ich aus Prag zurückgekommen. Wir hatten eine wirklich tolle Zeit und leider waren die Tage - wie immer - viel zu schnell vorbei. Mit dem Wetter hatten wir echt Glückt. Es hat nicht einmal geregnet, es war nur ziemlich kalt, aber ich hab mir dann einfach mehrere Jacken angezogen :)


Es wird auf jeden Fall in nächster Zeit einen Unforgettable Places Post zu Prag geben, indem ich euch dann alles genauere erzähle. Nur so viel vorweg: Wir sind in Prag ohne Metroticket ausgekommen, da unser Hotel sehr zentral lag und die Sehenswürdigkeiten alle zu Fuß gut erreichbar sind. Leider muss man dafür aber Straßenkarten lesen können, um auch dort anzukommen, wo man hinwill und da ging das Problem los. Typisch Mädchen - ich weiß, aber gleich am ersten Tag wollten wir ein wenig am Moldau Ufer spazieren gehen und sind natürlich erstmal in die komplett falsche Richtung losgestiefelt und haben uns gewundert, wo die Moldau nur hin ist. Die Straße, in der wir gerade standen, haben wir sowieso nie auf der Karte gefunden - was aber daran liegen könnte, das die Namen echte Zungenbrecher sind (hier nur ein kleines Beispiel: der Hauptbahnhof heißt hlavní nádrazí). Für die Zukunft würde sich wohl ein Kompass anbieten oder ein Navi oder beides.
Aber gefunden haben wir letztendlich alles, es hat nur manchmal ein wenig länger gedauert. Und zu Fuß lernt man eine Stadt ja auch viel besser kennen, als durch die U-Bahn.



Die Fotos sind übrigens mit einem rosafarbenen Verlaufsfilter entstanden. Ich habe von einem bekannten ein Dutzend verschiedener, alter Filter geschenkt bekommen und ein wenig mit ihnen experimentiert.