Sonntag, 8. März 2015

Birds


Heute gibt es eine Lektion in Sachen Vögeln. Nein, nicht so wie ihr jetzt vielleicht denkt. Also wirklich - ihr solltet euch schämen! Ich sehe gerade eure schuldbewussten Mienen förmlich vor mir - und die sind auch angebracht, denn meine Lektion ist durchaus ernst gemeint. Habt ihr eine Vorstellung, wie verdammt schwer es ist, Vögel zu fotografieren?


Bei mir lief es die ganze Zeit so ab: Oh, ich hör was rascheln, wo sitzt er denn? Erst mal ewig gesucht, weil die kleinsten Vögel sich natürlich in die höchsten Bäume setzen. Aha - hab ich dich gefunden. Schnell die Kamera hochgerissen und versucht scharf zu stellen. Im Autofokus hat es immer auf die falschen Stellen, also die fordersten Äste, fokussiert.




Na gut, dann eben manuell fokussieren. Ähem - wo ist denn jetzt der Vogel hin? Wieder verzweifelt die Äste abgesucht und falls der Vogel so nett war, nicht zu einem komplett anderen Baum zu fliegen, diesen erneut versucht - wohlgemerkt manuell - scharf zu stellen. Geht nur leider auch nicht so leicht, weil die Biester einfach nicht still sitzen können. Aaaaber, unter gefühlt 100 Fotos, waren dann doch ein paar brauchbare dabei.


Erschwerend kam hinzu, dass sich einige Spaziergänger unterhalten haben, was dazu geführt hat, dass die Vögel mal eben schnell das Weite gesucht haben. Also ich meine geht´s noch?! Die haben doch Augen im Kopf und sehen, dass ich da mit meiner großen Kamera wahrscheinlich nicht nur verdorrte Zweige fotografiere. Meine bösen Blicke haben sie auch ignoriert. Muss man sich mal vorstellen- tss.


Und mal unter uns: Meine Kompetenz im Bereich der Vogelkunde ist leider sehr begrenzt. Die Kohlmeise konnte ich noch identifizieren, aber bei allen anderen habe ich keine Ahnung, was ich da eigentlich fotografiert habe. Also wenn ihr in diesem Fachgebiet besser bewandert seid als ich, scheut euch bitte nicht, dieses Wissen zu teilen.

Falls es jemanden interessiert, mein alternativer Texteinstieg wäre gewesen: Ich hab nen Vogel - fotografiert. Ich frage mich gerade, warum man beim Thema Vögel, so viele zweideutige Bemerkungen machen kann. Aber ich glaube, das ist ein Thema worüber man sich länger Gedanken machen könnte. Und bevor es hier noch mehr zweideutige Anspielungen gibt, lasse ich es lieber sein und stattdessen die Fotos für sich sprechen.

 

Kommentare:

  1. Liebe Julia,
    ich bin ganz verliebt in deine hübschen Vogel-Bilder.
    Du hast sie so zart und leicht aufs Bild gebannt, wie man sie in diesen kühlen Früh-Frühlingswochen beobachten kann.
    Zauberhaft :)

    Liebste Grüße,
    Stefanie

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  2. Liebe Julia,
    ich hab auch einmal versucht Vögel zu fotografieren :D Dann habe ich aber unglaublich schnell aufgegeben. So geduldig bin ich einfach nicht und ich bin währenddessen auch halb agressiv geworden :D Von daher kann ich mir super gut vorstellen, wie viel Mühe du in diese Fotos gesteckt hast. Sind dir aber sehr gut gelungen die Fotos!
    Ja, ich finde so Zimmer Eindrücke immer total interessant :) Also mach gerne auch mal einen, ich würde mich freuen :)
    Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche
    Lea
    Lichtreflexe
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  3. das sind doch wirklich einige schöne bilder geworden! ich kann mir echt gut vorstellen, dass die schwierig zu fotografieren sind :D

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  4. Süßer Text, sehr anschaulich beschrieben. ;) Ich kann mir wirklich gut vorstellen wie nervig das ist... bis man mal fokussiert hat ist der Vogel ja schon lange wieder drei Bäume weiter und man hat den Salat. Gar nicht so einfach mit den lieben Tieren.

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