Dienstag, 28. April 2015

3 Jahre Bloggen - ein Erfahrungsbericht

Heute möchte ich euch mal ein bisschen was über das Bloggen erzählen. Ich mache das nun seit über 3 Jahren und es hat sich wirklich sehr viel in dieser Zeit verändert.



Am Anfang dachte ich, es reicht mit einer Kamera einigermaßen scharfe und helle Fotos zu machen. Ich hatte keine Ahnung von Bildbearbeitung, Farbkonzepten und ISO-Werte. Alleine das Arrangieren von Geschirrtüchern und andern hübschen Food-Props hat mir Schwierigkeiten bereitet. Das alles hat sich im Laufe der Zeit verbessert. Ich habe sogar fast ganze anderthalb Jahre mit einer stinknormalen Digitalkamera fotografiert. Das man damit auch ganz schöne Fotos machen kann, will ich gar nicht bestreiten. Siehe z.B. hier. Aber mit meiner Spiegelreflex hat sich die Qualität meiner Fotos doch enorm gesteigert. Vor Allem wurde ich gezwungen, mich mit Details wie Blende, ISO und Verschlusszeit auseinanderzusetzen, was ebenfalls viel für die Fotos getan hat. Ich habe auch immer mehr erkannt, wie wichtig gutes, natürliches Licht ist. Ich habe früher oft Fotos bei künstlicher Beleuchtung gemacht, was ein großer Fehler war (das Essen erhält einen furchtbaren Gelbstich und sieht einfach nicht mehr appetitlich aus).

Durch das regelmäßige Lesen und Analysieren von erfolgreichen Food-Blogs habe ich immer mehr erkannt, wie man Essen richtig in Szene setzt und wie wichtig harmonierende Farben und ein stimmiges Konzept aus frischen Früchten, kleinen Löffeln und Schalen ist.  Dabei stelle ich mir immer die Fragen: warum sieht dieses oder jenes Foto gut aus? Was gefällt mir daran? Welche Geschichte erzählt es? etc. So lernt ihr, nur durchs Ansehen, wie wichtig es sein kann, seine Fotos nach dem goldenen Schnitt auszurichten. (Natürlich kann ein beabsichtiger Bruch von dieser Regel ebenfalls sehr viel für euer Bild tun, nur solltet ihr es nicht ständig machen.)

Viele von euch wissen vielleicht auch gar nicht, wie viel Zeit in einem einzelnen Post steckt. Von der Ideenfindung, über den Zutatenkauf, die Zubereitung, das Shooting, bis hin zur Bildbearbeitung und dem eigentlichen Schreiben des Posts vergehen zwischen 6-8 Stunden. Deshalb gibt es Zwischendurch immer mal wieder Naturaufnahmen oder Reiseberichte - für die brauche ich nur ca. 2-3 Stunden, also deutlich weniger.

Ziemlich zeitgleich mit der Spiegelreflex kam auch die Bildbearbeitung ins Spiel. Ich benutze dafür immer GIMP, das ist kostenlos und nach einer gewissen Einarbeitungszeit, erschließen sich einem damit sehr viele Möglichkeiten. Mir wurde unter anderem klar, wie störend ein Grauschleier auf Fotos ist, der die Farben glanzlos und matt aussehen lässt und wie toll ein richtig guter Weißabgleich aussieht. (Beispiel für einen schlechten Weißabgleich. Zumindest auf meinem Bildschirm sieht man einen sehr deutlichen Blaustich!)

Klar, meine Fotos sind bei weitem nicht perfekt. Ich hätte zum Beispiel richtig gerne so eine alte, schäbige Holzpalette als Fotountergrund. Bis jetzt habe ich aber noch keine gute gefunden, die nicht entweder a) so eklig war, dass ich da nie im Leben mein Essen drauflegen würde oder b) neu, dafür aber extrem teuer war. Aber das kann ja noch kommen.

Nun muss ich euch aber auch noch ein paar positive Beispiele zeigen, die mir richtig gut gefallen und mit denen ich zufrieden bin. Der Salat sieht richtig knackig frisch und gleichzeitig interessant aus und auch die Bärlauchbrötchen vermitteln genau die rustikale, südtirolerische Stimmung, die ich mir vorgestellt hatte. Und eines meiner liebsten Rezepte, auf das ich besonders stolz bin, (ich werde auch oft gefragt, ob ich die Torte zu Geburtstagen mitnehmen kann) weil es 1. ein von mir komplett selbst kreiertes Rezept ist und 2. sogar mit meiner Digitalkamera aufgenommen wurde.

Nun schnappt euch eure Kameras und macht Fotos, denn gute Fotos entstehen nicht durch eine teure Ausrüstung (die trägt nur einen kleinen Teil dazu bei), sondern vor Allem durch gute Fotografen, die den richtigen Blick fürs Detail haben und natürlich durch Übung, Übung, Übung.

Fast hätte ich vergessen, es zu erwähnen: In den letzten drei Jahren habe ich immer nur liebe Kommentare und positives Feedback erhalten. Ich bin gerne ein Teil der Bloggergemeinschaft. Der Austausch mit euch bereitet mir unglaublich viel Freude. Die Mädels und Jungs, die ich bisher kennenlernen durfte, hinter den Blogs sind allesamt tolle Persönlichkeiten. Bei manchen kommt es mir vor, als würde ich sie persönlich kennen, aber das ist, glaube ich, normal, wenn man über Jahre hinweg einen Blog liest. Ich freue mich schon auf viele neue Ideen und Inspirationen und die kommenden Jahre!

Samstag, 25. April 2015

Kirschblüten im Frühling

Zwischen den ganzen Rezepten wurde es mal wieder Zeit für ein paar Frühlingsfotos. Kirschblüten habt ihr zwar bestimmt schon tausendmal auf anderen Blogs, Instagram und co. gesehen, aber dann kommt es auf das 1001 mal ja auch nicht mehr drauf an ;)


Und die Katze von unseren Nachbarn hat sich noch in die Fotos geschlichen. Ist sie nicht süß?
Wollt ihr noch mehr Tierfotos sehen, dann klickt auf den Link.


Dienstag, 21. April 2015

Quarkwaffeln mit Himbeer-Rhabarbergrütze

Am Freitag war ich im Supermarkt um unseren Wochenendeinkauf zu machen. Mein Einkaufswagen war dementsprechend rappelvoll. Eine kleine Flasche Weißwein für ein Risottorezept fand ebenfalls den Weg in den Einkaufswagen. Zur Vorgeschichte muss ich noch sagen, dass ich schon in meinen 20ern bin. An der Kasse wurde ich dann tatsächlich nach meinem Ausweis gefragt. Fast hätte ich gesagt, dass ich nicht vorhabe, die Einkäufe heimzutragen.


Wenn man ein bisschen nachdenkt, hätte man eigentlich von selbst drauf kommen können, dass ich ein Auto und damit einen Führerschein habe. Ergo bin ich mindestens 18 und darf mir eine Flasche Wein kaufen. Dass ich von der Kassiererin tatsächlich für unter 16 geschätzt wurde, ließ mich erst mal verdattert, vom hastigen Einräumen der Einkäufe vom Fließband in den Einkaufswagen, aufschauen. Angesichts der Schlange hinter mir, musste ich dann peinlich berührt meinen Ausweis aus den tiefen meiner Handtasche rauskramen. Grmpf.
 Was meint ihr, ist es nun ein Kompliment um so viel jünger geschätzt zu werden oder sollte ich vielleicht anfangen jeden Tag mit Smokey Eyes rumzulaufen? Die lassen einen ja bekanntlich älter aussehen...



Was hat das nun mit meinem Rezept zu tun? Nicht viel, daher nun ohne Überleitung. Die Quarkwaffeln sind die BESTEN Waffeln, die ich jemals gegessen habe. Richtig schön fluffig und saftig und mit einer leicht zitronig-erfrischenden Note. Dazu noch die Himbeer-Rhabarber-Vanille-Grütze und das Waffelglück ist perfekt. Rhabarberzeit ist eine meiner liebsten Jahreszeiten. Der Gute ist einfach so vielseitig einsetzbar. Egal ob als Erdbeer-Rhabarber Crumble oder als Rhabarber-Baiser-Tartelettes oder als Rhabarberkompott. Er schmeckt einfach immer. Ich habe dann auch gleich die Gunst der Stunde genutz und eine Rhabarbermarmelade mit Vanillenote gemacht. Die war am Frühstückstisch der Hit.



Mögt ihr eigentlich auch so gerne Waffeln? Ich mag es wenn sie warm und knusprig aus dem Waffeleisen kommen und ich dann die kühle, säuerliche Himbeer-Rhabarbergrütze dick darauf verteile. Könnte ich jeden Tag essen, tue ich aber natürlich nicht. Das Rezept für die Waffeln stammt von Joanna und ihr findet es hier. Da ich es aber ein wenig abgeändert habe, schreibe ich euch meine Version der Quarkwaffeln auf. Wer gerne Waffeln isst, dem kann ich meine Kokoswaffeln mit Sanddornquark ans Herz legen. Ebenfalls herrlich sommerlich und der Sanddorn steckt voller wertvoller Vitamine.



Rezept für ca. 5 Quarkwaffeln:

50 g Zucker
50 g Butter
1 Prise Salz
1 TL abgeriebene Zitronenschale
2 Eier
175 g Quark
1/2 TL Backpulver
100 g Dinkelmehl
50 ml Milch

Die Eier trennen. Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale und die 2 Eigelbe schaumig rühren. Quark hinzugeben und verrühren. Mehl, Backpulver und Milch hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und mit einem Löffel vorsichtig unter den Teig geben. Den Teig portionsweise in einem Waffeleisen goldbraun backen.



Rezept für die Himbeer-Rhabarbergrütze:
 
170 g Rhabarber
90 g Himbeeren
2 EL Zucker
1 Vanilleschote
1 EL Stärke 

Den Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden und in einen Topf geben. So viel Wasser in den Topf geben, bis der Boden leicht bedeckt ist. Mit Zucker und dem Mark der Vanilleschote aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist. Die Stärke mit 2 EL kaltem Wasser anrühren. Die Himbeeren zum Rhabarber geben, kurz umrühren, dann die Stärke unter Rühren hinzufügen und nochmals kurz aufkochen lassen. Die Grütze in Gläser füllen und kalt stellen.

http://kochkarussell.com/blogevent-rhabarberglueck/

Mit diesem Rezept mache ich mit bei dem Rhabarberglück-Blogevent, das Mia auf ihrem Blog Kochkarusell veranstaltet.

Samstag, 18. April 2015

Kokosschokolade - ein Bounty zum Selbermachen


Hiermit gebe ich es offiziell zu: Ich bin ein Schokoholic. Ihr habt es wahrscheinlich ohnehin schon längst gemerkt. Bei den vielen Posts, in denen Schokolade vorkommt. Man sollte mich mal in eine Schokoladenentzugsklinik einweisen. Es kann ja wohl nicht sein, dass ich JEDEN Tag das Bedürfnis nach einem Stück Schokolade habe. Geht das anderen auch so? Ich hoffe ich stehe damit nicht alleine da, aber falls es euch ähnlich geht, hier könnt ihr mal meine ganzen Schokoladenrezepte ansehen.





Nun zu meinem heutigen Rezept, bei dem es sich - welch Überraschung - um eine Tafel Schokolade handelt. Aber nicht irgendeine Tafel Schokolade - oh nein  - sondern um die sommerlichste, bestschmeckenste Tafel überhaupt. Eine Schicht aus köstlichem Kokos wird umhüllt von Zartbitterschokolade und das Ergebnis schmeckt sehr nach einem Bounty, nur das ihr wisst, was für Zutaten drin sind und das mein Rezept auch noch vegan ist. Klingt super, oder?


Falls ihr jetzt Lust auf ein paar Tafeln Kokosschokolade bekommen habt (ich habe es jedenfalls, nach dem Bearbeiten der Fotos bekommen - blöd nur, dass alles längst aufgegessen ist), dann habe ich hier das Rezept für euch.


Für fünf kleine Tafeln Schokolade mit Kokosfüllung benötigt ihr:

Schokoladentafelformen (z.B. von hier. Das ist das Set, welches ich verwende)
200 g Zartbitterschokolade
110 g Kokosraspeln
45 g Margarine
2 EL Agavendicksaft

Zuerst 90 g der Schokolade schmelzen und auf den 5 Tafelformenböden verteilen. Während die Schokolade langsam fest wird, kümmern wir uns um die Füllung. Dazu die Kokosraspeln im Mixer ca. 1 Minute lang fein mahlen. Die Margarine schmelzen. Margarine und Agavendicksaft zu den Kokosraspeln geben und nochmals durchmixen. Dann die Füllung mit einem Esslöffel auf der Schokolade verteilen (bis in die Ecken) und schön glattstreichen. Dann kommen die Formen für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank. Die restliche Schokolade schmelzen und auf der Kokosfüllung verteilen, so das nichts mehr von der Füllung zu sehen ist. Nun nochmals für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen, bis alles schön fest ist. Dann sollten sich die Schokoladentafeln ohne Probleme aus den Formen lösen.

Dienstag, 14. April 2015

Schokoladen-Baiser-Kringel mit Himbeerquarkfüllung


Neulich am Postkartenstand habe ich folgendes gelesen: "Ich habe keine Macken - das sind Special Effects!" Genau so isses! Und deshalb darf ich mir auch ganz unbekümmert Schokoladen-Baiserkringel in den Mund stopfen, obwohl in gut einem Monat die Freibadsaison eröffnet wird. Um genau zu sein, handelt es sich bei meiner Problemzone um eine kleine Frühlingsrolle am Bauch. Frühling - Witz verstanden? Das Stand auf einer anderen Karte, irgendwas in der Art: Adé Winterspeck, hallo Frühlingsrolle.


Naja, jedenfalls bin ich es leid, mir wegen jedem Stück Kuchen ein schlechtes Gewissen einzureden und panisch auf die Wage zu steigen. Ich bin der Meinung, ein paar Kilo mehr oder weniger, machen einen nicht glücklicher. Was einen wirklich glücklich macht, ist die Einstellung zu sich selbst. Wenn man sich selbst schön findet, dann strahlt man das auch nach außen aus und andere Menschen finden einen ebenfalls hübsch.


Falls ihr das genauso seht, dann habe ich nun ein Rezept für euch, das ein Genuss für den Gaumen und für die Seele ist. Das knackige, schokoladige Baiser harmoniert perfekt mit dem frischen, cremigen Himbeerquark. Dabei handelt es sich um eine von mir neu interpretierte Version des Klassikers Himmel und Hölle. Ich kenne das noch aus meiner Kindheit, dabei handelt es sich um ein in einer großen Schale geschichtetes Dessert, bestehend aus Himbeeren, Schlagsahne und Baiserstückchen. Ein ganz ähnliches Dessert, habe ich euch schon einmal vorgestellt. Dabei habe ich lediglich die Himbeeren durch Erdbeeren ersetzt und schon habt ihr euer Erdbeertraumdessert.


In der Schale sah es aber natürlich nur halb so spektakulär aus, wie in Form von Kringeln. Außerdem fand ich, dass sich der Quark richtig klasse gemacht hat. Ihr solltet den Himbeerquark allerdings erst kurz vor dem Servieren auf den Baiser-Kringeln verteilen, da sie sonst durchweichen und dann nicht mehr so schön knackig sind.


Rezept für 7 Schokoladen-Baiser-Kringel mit Himbeerquarkfüllung:

3 Eiweiß
1 Prise Salz
130 g Zucker
1 EL Speisestärke
40 g Puderzucker
2 EL Kakao
250 g Magerquark
2 Pck. Vanillezucker
100 g Himbeeren

Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und langsam den Zucker einrieseln lassen und so lange schlagen, bis eine feste, glänzende Masse entstanden ist. Nun die Speisestärke mit Puderzucker und Kakao mischen, zu der Eiweißmasse geben und verrühren.
Die Masse in einen Spritzbeutel mit großer Tülle füllen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech 7 Kringel spritzen. Achtet darauf, dass ihr keine Löcher lasst, da sonst später die Creme durchlaufen würde. Zum Schluss noch einmal einen Kreis ganz außen spritzen, das ist dann euer Rand.
Bei 80° Ober-/Unterhitze 3 Stunden trocknen lassen.
Nachdem das Baiser ausgekühlt ist, könnt ihr es mit dem Himbeerquark füllen. Dafür den Quark mit dem Vanillezucker glatt rühren und zum Schluss die Himbeeren vorsichtig unterheben. Wer mag, kann sich ein paar Himbeeren als Dekoration zur Seite legen.

Samstag, 11. April 2015

Pfirsichblüten

Wie jedes Jahr gibt es die obligatorischen Spring Pics von unserem Pfirsichbäumchen. Es steht bei uns am Balkon und ist immer bei den ganz frühen Blühern mit dabei. Eigentlich ist es inzwischen schon fast wieder verblüht. Die Fotos habe ich nämlich bereits vor einer Woche geschossen. Aber ich finde so ein paar kitschige romantische, rosarote Blütenbilder gehören einfach im Frühling dazu!


Wer noch mehr Frühlingsgefühle durch Blütenbilder haben möchte, für den hätte ich noch Kirschblüten, Apfelblüten und eine Wiese voller Tulpen und Krokusse im Angebot.

Mittwoch, 8. April 2015

Chocolate Chip Avocado Cookies

Gerade stehen neben mir auf meinem Regal fein säuberlich in einer Reihe drei Osterhasen und sehen mir beim Schreiben dieses Posts zu. Bei mir sind sogar zwei von drei aus dunkler Schokolade, yeay!


Falls es euch ähnlich geht und ihr euch fragt, was ihr jetzt mit der ganzen Schokolade anfangen sollt, ich hätte da eine Idee. Probiert doch mal Chocolate Chip Avocado Cookies. Avocado? In Keksen? Anstelle des Mehls? Ja, das geht! Und es schmeckt sogar ausgesprochen gut. Der Teig wird natürlich nicht knusprig, er ist schön weich, wie bei Soft Cookies. Und was für Soft Cookies das sind, die von der Sorte extrem schokoladig! Aber es sind dafür lauter guter Zutaten drin. Das Avocados voller gesunder Fette sind, brauche ich euch wahrscheinlich nicht erst erklären und das Zartbitterschokolade und reines Kakaopulver eine stimmungsaufhellende Wirkung hat, habt ihr bestimmt selbst schon bemerkt :)


In den Rezepten, die ich gefunden hatte, war immer noch ein Ei drin, aber natürlich befand sich in meinem Kühlschrank kein einziges ungekochtes Ei. Tja, musste ich es halt weglassen, wodurch das Rezept nun auch noch vegan ist.
Wenn ihr die Avocado Cookies aus dem Ofen holt, sie ein bisschen abkühlen lasst und dann probiert, werdet ihr feststellen, dass die Chocolate Chips sogar noch flüssig sind. Himmlisch!


Und so kommt ihr an euer schnelles, gesundes Keksglück:

Die Zutaten haben bei mir für ca. 8 vegane Chocolate Chip Avocado Cookies gereicht.

130 g Avocadofleisch
25 g Kakaopulver
30 g Zucker
1/2 TL Backpulver
50 g Zartbitterschokolade


Das Avocadofleisch mit einem Stabmixer fein pürrieren. Kakaopulver, Backpulver und Zucker hinzugeben und zu einer zählen, glatten Masse verrühren. Die Zartbitterschokolade grob hacken und die Stückchen unter den Teig geben. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech 8 - 9 Häufchen setzten und mit einem Löffel in eine runde Form bringen.
Bei 180° Ober-/Unterhitze 10 Minuten lang backen.

Samstag, 4. April 2015

Bärlauchbrötchen mit Grillkäse, Rucola und Bärlauchpesto


Kommt schnappt euch eure Liebsten und ab ins Grüne. Breitet eine Picknickdecke aus, legt euch auf den Rücken, lasst euer Gesicht von der Sonne wärmen und eure Finger durch die Grashalme streifen. Lauscht dem fröhlichen Vogelgezwitscher und erfreut euch an den blühenden Kirschzweigen. Und wenn dann der kleine Hunger kommt, packt ihr mit einem überlegenen Grinsen den Picknickkorb aus und befördert grandios schmeckende Bärlauchdinkelbrötchen zu Tage, auf denen sich Grillkäse, Tomaten, Rucola und Bärlauchpesto befinden. Eure Liebsten werden staunen und dann begeistert nach mehr verlangen, versprochen.



Was sich euch da offenbart, ist eine wahre Geschmacksexplosion auf der Zunge. Die Bärlauchsandwiches schmecken unglaublich gut. Ich kannte Bärlauch bisher eher nur in flüssiger Form, also als Suppe und hätte mir nie träumen lassen, dass mir in Form eines Bärlauchpestos bisher wirklich etwas entgangen ist. Das Pesto eignet sich übrigens auch hervorragend zu Spargel, den es ja  bald wieder gibt. Ich glaube mein Glas reicht so lange nicht mehr, da werde ich wohl noch mal ein neues Bärlauchpesto machen müssen.



Das Rezept für die Bärlauchbrötchen gibt´s bei Vera. Ich habe es 1:1 übernommen, nur dass ich ausschließlich Dinkelmehl (also 500 g) verwendet habe. Wenn sie frisch aus dem Ofen kommen, die Kruste schön knusprig und innen noch lauwarm, dann braucht es eigentlich nicht mehr als ein bisschen Butter für das Frühlingsglück auf euren Tellern.



Das Pesto ist in zehn Minuten gemacht, also Ausreden wie "Mir fehlt die Zeit für soetwas" gelten nicht.

Für ein Glas Bärlauchpesto braucht ihr:

50 g Bärlauch
25 g Pinienkerne
80 ml Olivenöl
50 g geriebener Parmesan
Salz, Pfeffer



Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne öl rösten, bis sie von allen Seiten schön braun sind, dann abkühlen lassen. Die Pinienkene mit dem Olivenöl im Mixer pürrieren, Salz und Pfeffer, sowie den gewaschenen Bärlauch hinzugeben und nochmals pürrieren. Zum Schluss den Parmesan hineinschütten und kurz mixen. In ein Glas füllen und im Kühlschrank aufbewahren.



Die belegten Bärlauchdinkelbrötchen sind eigentlich selbsterklärend. Den Grillkäse in einer Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten. Die Semmeln halbieren, mit etwas Rucola belegen, etwas Pesto drauf verteilen, Grillkäse drauf und auf den Käse kommen Tomatenscheiben.



Falls ihr die nächsten zwei Tage nicht so viel zu tun habt, probiert das Bärlauchpesto und die Bärlauchdinkelbrötchen unbedingt einmal aus. In den Bärlauchpackungen die es im Supermarkt zu kaufen gibt, sind ohnehin immer 100 g drin und für jedes dieser Rezepte benötigt ihr genau 50 g. Perfekt, oder? Also mich freut das immer sehr, wenn keine Reste übrig bleiben.