Freitag, 28. August 2015

Ein musikalisches Fotoshooting (Teil 1)


Eine Freundin von mir spielt leidenschaftlich gerne Musik, Volksmusik um genau zu sein und bat mich um ein Shooting mit ihren Lieblingen. Da war ich natürlich sofort dabei, obwohl ich ein echter Musiktrottel bin.


In der Grundschule durfte ich immer nur die Triangel spielen und selbst da hatte ich Mühe im richtigen Moment draufzuschlagen. Bei Lieder, bei denen man im Takt dazu klatscht, schaue ich immer zu anderen Leuten rüber und klatsche, wenn sie es tun. Und was die Tonleiter angeht, da sage ich nur so viel dazu: Meine Mama hat es irgendwann aufgegeben, mir diese korrekt beizubringen.



Ich kann nichts dafür. Ich hör das einfach nicht, wenn etwas schief und völlig aus dem Takt ist. Mein persönlicher Alptraum wäre deshalb Karaokesingen oder plötzlich vor der Jury von DSDS zu stehen. Ich würde mit Sicherheit in die Sendergeschichte als schlechtester Kandidat aller Zeiten eingehen.


Aber egal, ich musste die Dinger (also die Instrumente) ja nur fotografieren und nicht darauf spielen. Und Fotos machen, das kann ich. Mein Modell Kristina spielt (unverständlicher Weise) zwischen neun und dreizehn Instrumenten. Die genaue Anzahl kann ich mir nie merken, was vor Allem daran liegt, dass ich gut ein Drittel der Musikinstrumente vorher noch nie gehört habe. Zum Beispiel die Okarina oder das Hackbrett. (Für die Musikanalphabeten unter euch, das Hackbrett ist das Trapezförmige Holzbrett auf den Fotos.)


Aber gut, man lernt nie aus. Habe also meinen Wortschatz um zwei Instrumente erweitert. Und meinen digitalen Fotoschatz um ca. 90 Bilder. Ich geh dann mal die Tonleiter üben, um meine Mama zu beeindrucken. Ach, wem mache ich hier eigentlich was vor? Ich kann froh sein, wenn sich die Nachbarn bei meinem Gejaule nicht beschweren ;) In diesem Sinne, wünsche ich euch noch einen schönen Abend!


Wie ihr wisst bin ich ab Montag in Stockholm, aber keine Sorge, ich habe schon ein paar Posts vorbereitet, die ihr in meiner Abwesenheit lesen könnt. Wer noch Lust auf einen Gastbeitrag hier auf meinem Blog hat, kann mich einfach über das Kontaktformular anschreiben. Bis Sonntag schreibe ich euch auch noch sofort zurück, danach kann es länger dauern, je nachdem wie ich gerade Zeit und WLAN habe.

Sonntag, 23. August 2015

Bücherliebe

Neben dem Kochen und Fotografieren ist das Lesen meine große Leidenschaft. Ich versuche mir jeden Tag dafür eine Stunde freizuhalten. Das klappt mal mehr (in den Ferien), mal weniger gut (in der Klausurenphase).




Dennoch gehören Bücher einfach zu meinem Leben und ich liebe es in fremde Welten einzutauchen. Wie sagte schon so schön George R. R. Martin: "A reader lives a thousand lives before he dies. The man who never reads lives only one." Ich finde das trifft den Nagel auf den Kopf.



Deshalb habe ich mich im Juni mit ein paar besonders schönen Büchern auf den Weg gemacht, um ein paar Fotos zu machen, die meine Liebe zu Büchern ausdrücken.



Da ich bald für eine Woche nach Stockholm fahre und dann nur für fünf Tage daheim bin, bevor es für mich nach Schottland geht suche ich ein paar Gastblogger für die Zeit vom 8. September bis 20. September. Wenn ihr Lust habt, dann meldet euch einfach bis Freitag über das Kontaktformular und sagt mir, worüber ihr gerne schreiben möchtet. Dann können wir alles weitere besprechen. Ich würde mich sehr freuen, wenn ein paar von euch Lust auf einen Gastbeitrag hier bei Dandelion Dream hätten. :)

Dienstag, 18. August 2015

Powerfrühstück - Chia-Schokopudding mit Kakaonibs & Leinsamen

Lange lagen sie bei mir im Schrank und noch länger hat es gedauert, bis ich sie überhaupt bestellt hatte - die Rede ist von Chia-Samen. Yep, das Superfood hat auch in meinen Haushalt gefunden. Seit gut zwei Wochen esse ich es nun täglich zum Frühstück und habe inzwischen meine Lieblingsvariante gefunden, die ich heute mit euch teilen möchte.


Zunächst Mal muss ich sagen, dass ich erstaunt war, wie lange es sättigt. Ich dachte zuerst, ein paar in Sojamilch aufgequollene Samenkörner könnten mich unmöglich den ganzen Vormittag lang satt machen, aber es funktioniert tatsächlich (und das kommt von jemanden, der gerne von anderen als kleiner Nimmersatt bezeichnet wird - wisst ihr bescheid xD).


Das tolle an dem Chia-Schokopudding ist, dass ihr ihn am Abend vorbereiten könnt und dann morgens nur noch in den Kühlschrank greifen müsst, etwas frisches Obst klein schneiden und schon ist euer super gesundes und veganes Powerfrühstück fertig.


Überhaupt ist die Zubereitung ziemlich variabel, wenn ihr keine Schokosojamilch habt, dann nehmt eben Mandelmilch und Kakaopulver und süßt etwas nach. Falls ihr keinen Zimt mögt, dann lasst ihn weg oder ersetzt ihn durch gemahlene Bourbonvanille. Die Kakaonibs könnt ihr durch ganze Haselnüsse ersetzten, die Leinsamen mit Haferflocken austauschen und beim Obst ist sowieso alles erlaubt. Meine all-time-favourites sind Kirschen, Blaubeeren, Banane, Apfel, Himbeeren oder wie auf den Fotos, Zwetschgen und Aprikosen.


Eine Portion Chia-Schokopudding mit Kakaonibs und Leinsamen:

2 EL Chia-Samen
2 EL Leinsamen
1 EL Kakaonibs
1 TL Zimt
150 - 200 ml Schokosojamilch (oder Schokohafermilch oder was euch sonst noch einfällt)
frisches Obst nach Belieben

Alles (bis auf das Obst) in eine Müslischüssel geben und einmal kurz mit dem Löffel durchrühren. Über Nacht in den Kühlschrank stellen und am morgen mit frischem Obst servieren.


Habt ihr schon den neuen Reiter About entdeckt? Dort erzähle ich euch ein bisschen was über mich und die Entstehung dieses Blogs.

Freitag, 14. August 2015

Rohrnudeln mit Zwetschgen und Vanillesauce

Außerhalb Bayerns sind die Rohrnudeln eher unter dem Namen Buchteln bekannt und es gibt sie in Bäckerein das ganze Jahr mit Rosinen gefüllt zu kaufen. Im Spätsommer sind sie sehr beliebt in der fruchtigen Zwetschgen Variante.



Die Buchteln sind relativ einfach zuzubereiten, man braucht lediglich etwas Zeit, bis der Hefeteig gegangen ist. Am besten schmecken sie, wenn sie warm aus dem Ofen kommen und gleich gegessen werden. Dazu reichen wir immer ganz viel Vanillesauce.



Meine Rohrnudeln sind vegan, können aber auch ganz einfach mit Butter (statt Magarine) und Kuhmilch (statt Sojamilch) gemacht werden.



Gerade essen wir sehr viele Zwetschgen, die ich auch schon in Form eines Crumbles verarbeitet habe.
Außerdem haben wir noch Massen an Johannisbeeren, aus denen ich gerne diese beerigen Brownies mache.



Rezept für 15-16 Rohrnudeln mit Zwetschgen:

500 g Mehl
1 Würfel Hefe
150 ml Sojamilch
100 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL gemahlenen Bourbonvanille
80 g Magarine
1/2 Glas Pflaumenmus
16 Zwetschgen



Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde bilden und die zerbröckelte Hefe und die Hälfte des Zuckers hineingeben. Die Sojamilch erwärmen (bis sie lauwarm ist) und über die Hefe gießen. Zugedeckt mit einem Handtuch 10 Minuten stehen lassen, bis die Hefe Blasen bildet. Salz, Bourbonvanille, restlichen Zucker und weiche Magarine hinzufügen und zu einem Teig verkneten. Diesen an einem warmen Ort eine Stunde lang gehen lassen.
Eine Auflaufform einfetten und den Ofen auf 200 Grad vorheitzen.
Die Zwetschgen öffnen und den Kern entfernen (die Zwetschgen nicht halbieren, sie sollten unten noch miteinander verbunden sein). Dann in jede Zwetschge einen Teelöffel Pflaumenmus geben und mit einer Schicht Teig ummanteln und zu einer Kugel formen. Die Kugel in die Auflaufform setzten und mit den übrigen Buchteln genauso verfahren.
Im Ofen ca. 20 Minuten lang backen, bis die Rohrnudeln schön braun werden.

Am besten mit warmer Vanillesauce servieren.

Sonntag, 9. August 2015

Clara - die vielleicht fotogenste Katze der Welt


Jetzt denkt ihr bestimmt, die übertreibt wieder maßlos, aber nein seht euch die Fotos an und urteilt selbst. Und eins kann ich euch versichern, ich habe insgesamt nur 15! Fotos gemacht und nur zwei davon, habe ich gelöscht! Sonst brauche ich allein für ein Food-Shooting um die 50-100 Fotos, damit wenigstens zehn ansehnliche dabei herauskommen.



Aber diese Katze ist der Wahnsinn, ich habe selten ein so fotogenes Tier erlebt. Sie weiß genau wie sie sich hinsetzen muss und wie sie schauen muss, damit ein hammer Foto dabei rauskommt. Und sie hält auch noch still. (Ich bin immer noch am ungläubigen Kopfschütteln.)



Ich habe schon früher ab und zu mal für Bekannte Fotos von ihren Haustieren gemacht unter anderen hier & hier zu sehen, aber Clara toppt sie einfach alle. Ich habe von ihr übrigens bereits vor zwei Jahren schon einmal Fotos gemacht (klick!), damals hatte ich meine Spiegelreflex allerdings erst seit zwei Monaten, folglich kommt die Qualität der Fotos nicht an die heutige ran, aber schon auf diesen ersten Aufnahmen, zeigt sich Claras Modeltalent, wie ich finde.


Wen Tierfotografie interessiert, der kann mal hier klicken, da gibt´s noch mehr Bilder.


Verratet mir doch: Habt ihr Haustiere? Und falls ja, lassen sie sich gerne fotografieren?

Dienstag, 4. August 2015

Nice Cream: Bananen-Heidelbeer-Eis mit Oreo Stückchen


Nachdem mir eine Blogleserin versichert hat, wie toll sie das vegane Schokoladeneis fand und dass sie es momentan fast jeden Tag mache, weil es einfach so unglaublich lecker schokoladig schmeckt und trotzdem gesund ist, dachte ich mir, ich muss euch noch ein weiters Nice Cream Rezept vorstellen.


Dieses Mal in der Deluxe Variante mit Heidelbeeren, Bourbonvanille, Sojajoghurt und Oreokeksstückchen.


In das Eis könnte ich mich genauso reinlegen, wie in die Schokovariante. Einmal Badewanne mit Nice Cream füllen, bitte! Oh ja, das wär doch mal was...


Eine Badewanne mit Nice Cream zu füllen ist vermutlich eine Lebensaufgabe (gigantischer Mixer oder sehr viel Zeit sollte man haben). Da komme ich heute nicht mehr viel zum Lernen und ich schreibe doch bereits morgen die nächste Klausur. Immer diese Entscheidungen, nagut, ich lass das mal mit der Badewanne. Aber falls das einer von euch macht, schickt mir auf jeden Fall ein Foto davon!


Wenn mir jemand sagt, er hat ein Rezept von mir ausprobiert und fand es lecker, da macht mein Herz jedes Mal einen kleinen Hüpfer vor Freude. Also falls ihr schon etwas nachgekocht/-gebacken habt oder es noch vorhabt, dann dürft ihr mir gerne darüber berichten, ob es euch geschmeckt hat (oder nicht).


Eine Portion Banane-Heidelbeer-Eis mit Oreokeksen:

1 große Banane, in Scheiben geschnitten und gefroren
80 g Heidelbeeren, ebenfalls gefroren
2 EL Sojajoghurt
1/2 TL gemahlene Bourbonvanille
3 Oreokekse


Die Kekse halbieren und die Creme herauskratzen. Diese zusammen mit Bananen, Heidelbeeren, Sojajoghurt und Vanille in einen Mixer geben und zu einem cremigen Eis pürrieren. Die Oreokekse zerbröseln und mit einem Löffel unter die Masse rühren. Das Eis in ein Dessertschälchen umfüllen, Löffel schnappen und loslegen.