Dienstag, 26. April 2016

Himbeer-Scones mit dunkler Schokolade

Enthält Werbung* für www.lindt.de*

Wer meinen Blog schon länger liest, weiß sicherlich, dass ich ein kleiner Schokoholic bin, dessen heimlicher Traumjob es wäre Schokolade testen zu dürfen. Als dann vor ein paar Monaten die Anfrage von Lindt* kam, ob ich ihre neuen Schokoladensorten testen möchte, war meine erste Reaktion: Oh yeeeessss!


Als ich das Schokoladenpaket in den Händen hielt, habe ich mich auch wie ein kleines Kind gefreut, weil ich Lindt* Schokolade schon immer gerne esse. Ich finde einfach, man schmeckt die Qualität heraus und die neuen Sorten sind wirklich allesamt sehr fein.

Ich hab dann natürlich direkt mal die große Lindt* Creation Exotische Früchte Schachtel geöffnet, in der sich alle drei Exotic-Sorten befinden. Da konnte ich mich besser durchfuttern, ist ja klar :D Und ich finde wirklich alle drei Sorten sehr lecker. Mir persönlich haben Mango/Maracuja, sowie die beiden Excellence-Sorten am besten geschmeckt, einfach weil ich Mango/Maracuja auch als Obstsorte am liebsten mag, bzw. die Excellence-Sorten aus feinherber Schokolade bestehen und ich schon immer die dunklere der Vollmilchschokolade vorgezogen habe.


Gleich nach der ersten Runde durchprobieren kam die Frage auf, was ich denn jetzt leckeres aus der Schokolade machen könnte? Und um auf bessere Ideen zu kommen, habe ich erst mal noch eine zweite Runde im Durchkosten eingelegt.
Danach war ich im Schokoladenrausch. Ich dann: "Warum kann ich das nicht hauptberuflich machen? Also Schokolade testen. Das wäre doch toll."
Meine Mama war dann nur so hilfreich und meinte zu mir: "Jeder soll das tun, was er am besten kann. Also geh und back Kuchen."
Was das jetzt über mich aussagt, überlasse ich mal eurer Fantasie. ;-)
Naja, ein Kuchen ist es jetzt nicht geworden, aber zumindest gebacken sind sie ebenfalls, die Himbeer-Schokoladen Scones.

Scones standen schon sehr, sehr lange auf meiner "Will ich unbedingt mal backen"-Liste und außerdem sind sie richtige Allround-Talente. Egal ob zum Frühstück, mit Himbeermarmelade bestrichen, oder zum Nachmittagskaffee mit Butter bestrichen oder doch lieber für unterwegs, z. B. zum Picknick kann man sie auch ganz toll mitnehmen, mit Scones ist man immer richtig beraten. Das hat mir auch mein Schottlandurlaub letztes Jahr gezeigt, in dem ich ein paar ganz fabelhafte Scones probiert habe.

Aber Stichwort Picknick. Endlich ist es ja auch wieder warm genug dafür. Umso besser, dass auf Tastesheriff das aktuelle Ich-backs-mir-Motto "Unterwegs" lautet. Himbeer-Schoko-Scones, Sonnenuntergang, Vogelgezwitscher und liebe Menschen um einen herum. So stelle ich mir das perfekte Picknick im Grünen vor.





Zutaten für 12-14 Himbeer-Scones mit dunkler Schokolade:

300 g Mehl
2 EL Zucker
1/2 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
1 gestrichener TL gemahlene Bourbonvanille
80 g kalte Butter 
100 ml Milch
2 Eier
80 g Zartbitterschokolade (z. B. Lindt* Excellence Himbeere Intense)
80 g TK-Himbeeren

Die trockenen Zutaten miteinander vermengen. Butter hinzufügen und zu einem Streusel-Teig verkneten. Die Milch mit den Eiern verquirlen, zu dem Teig hinzugeben und alles gut vermengen. Schokolade hacken und unter den Teig heben. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und ca. 3cm dick ausrollen (ich habe den Teig einfach mit den Händen flachgedrückt). Dann mit einem Glas oder einem kleinen Dessertring Kreise ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech mit genügend Abstand zueinander legen. Zum Schluss die gefrorenen Himbeeren auf den Scones verteilen und mit den Händen fest andrücken.
Bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen.


*Dieser Post spiegelt meine persönliche und unverfälschte Meinung wider. An dieser Stelle noch mal vielen Dank an Lindt* für das Bereitstellen des Schokoladenpaketes.

Donnerstag, 21. April 2016

Erdbeer-Kokos Superfood Breakfast Bowl

Huch, was für ein Titel. Der klingt doch schon mal super mega hipstermäßig und gesund. Ganz wichtig! Denn gesundes Frühstück, am besten in Kombination mit einem Instagram-Foto, ist ja Pflicht für den trendbewussten Foodblogger (Und ja, zu dem ich mich gelegentlich zähle *hust*). Wer etwas auf sich hält, ernährt sich am besten vegan und mit Gerichten die irgendwie ein Bowl im Namen haben. Ob nun Smootie Bowls (sehr zu empfehlen übrigens!) oder Buddha Bowls (schaut mal bei Mia vorbei, da gibt´s ein tolles Rezept) oder eben Breakfast Bowls.


Meine Breakfast Bowl ist vollgestopft mit leckeren und gesunden Zutaten. Also da hat dann selbst der fieseste Grippevirus keinen Bock mehr, bei dieser Ernährung, ne, ne lass mal, denkt der sich und sucht sich jemanden, der Nutellatoast frühstückt. Ich meine hallo? Fettige Nutella UND Weizentoastbrot. Selber Schuld, oder? Da kann ich auch nichts mehr machen.


Zum Glück habt ihr mich und ich teile sehr gerne diese leckere Superfood Breakfast Bowl mit euch. Aber woraus besteht sie denn nun? Na gut, ich verrate es euch. Sie ist vegan (ha, schon mal ein Hipster-Punkt, check!) mit Quinoa und Chia-Samen (Superfood, check!) und mit frischen Erdbeeren (Vitamine und Optik, check!), sowie Kokosnussdrink (wenige Kalorien, super Geschmack, check!).


Und wie immer könnt ihr das ganze total easy am Vorabend zubereiten und müsst dann am nächsten Morgen nur noch die ganzen Zutaten in eine Schüssel geben, zusammenmixen und ein paar frische Erdbeeren schnippeln und darauf verteilen.


Zutaten für 2 Erdbeer-Kokos Breakfast Bowls:

1/2 Tasse Quinoa
1 Tasse + 150 ml Kokosdrink
2 EL Chia-Samen
6 EL Sojajoghurt
6-8 Erdbeeren


Den Quinoa mit einer Tasse Kokosdrink nach Packungsanleitung kochen (ca. 15 Minuten, danach 5 Minuten ziehen lassen.) Den abgekühlten Quinoa in einer Dose im Kühlschrank aufbewahren.
Die Chia-Samen mit dem restlichen Kokosdrink vermischen und ebenfalls über Nacht in den Kühlschrank zum quellen stellen.

Am nächsten Morgen wird der Quinoa mit den Chiasamen und dem Sojajoghurt gut verrührt. Anschließend die Erdbeeren in mundgerechte Stücke schneiden und die Breakfast Bowl damit toppen. Wer mag, kann auch noch ein paar Kokosraspel drüberstreuen.

Sonntag, 17. April 2016

The Background Makes The Difference

Manchmal braucht es gar nicht viel, um schöne Fotos zu machen. Nur natürliches Licht (im Idealfall Sonnenschein) und einen besonderen Hintergrund. Dabei liegt die Besonderheit nicht einmal darin, dass der Hintergrund so ungewöhnlich wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Hierbei handelt es sich um eine ganz gewöhnliche geteerte Straße, die aber im Sonnenlicht hübsch glitzert und mit der richtigen Blendeneinstellung ein tolles Bokeh ergibt.


Ich finde den Hintergrund toll. Er ist schlicht und doch etwas besonderes. Das Modell steht ganz klar im Fokus und doch rundet das Bokeh das Gesamtbild ab, wie es kein anderer Hintergrund vermocht hätte.


Auch die Mauer sieht für sich allein wenig spektakulär aus. Aber zusammen mit derben Ankle Boots und der richtigen Pose, ergibt sich ein tolles Fotoset, bei dem alles stimmig ist.


Der richtige Hintergrund, obwohl nur nebensächlich (schließlich nicht Vordergrund - das ist das Model), entscheidet doch darüber, ob ein Foto mittelmäßig oder klasse ist.
Und wer hätte von euch gedacht, dass eine simple Straße so toll aussehen kann?

Dienstag, 12. April 2016

Zwei Ideen für Smoothie Bowls

Kennt ihr Smoothie Bowls? Ich muss ja gestehen, dass ich sie schon eine ganze Weile auf diversen Blogs (schaut euch unbedingt mal die Smoothie Bowls auf Liebesbotschaft an!) oder auf Instagram gesehen habe, aber gemacht habe ich sie nicht. Tja, warum eigentlich?
Weil ich dachte, sie würden so lange zum zubereiten dauern?
Weil ich befürchtete, sie würden nicht satt machen?


Alles Quatsch, da kann ich euch beruhigen. Meine sind in nicht mal fünf Minuten fertig gewesen und ich war bis zum Mittagessen satt. Natürlich kann man sie auch aufwendiger machen, mit Mangos (die geschält werden müssen) oder frisch gepresstem Orangensaft, was alles Zeit kostet. Und wenn man vergisst Sattmacher wie Haferflocken oder Quinoa hineinzugeben, dann bleibt es halt im Endeffekt ein Smoothie, der zwar lecker schmeckt, aber nicht wirklich sättigt.

Es kommt also auf die Zubereitung an. Ich habe mich dafür entschieden bei beiden Smoothie Bowls eine Banane als Basis zu nehmen. Die sorgt für eine cremige Konsistenz, liefert Energie und sättigt schon mal mehr, als nur Beeren.
Außerdem habe ich am Vortag Quinoa gekocht (einfach nach Packungsanleitung mit Wasser, geht aber auch mit Milch) und damit meine Smoothie Bowl getoppt. Quinoa ist super gesund und sättigt ebenfalls. Ein bisschen wie mein geliebter Couscous nur in Superfood-Form. ;-)


Das schöne ist, als Topping könnt ihr alles nehmen, wonach euch der Sinn steht. Egal ob Mandeln, Goji-Beeren, Chia-Samen, gepuffter Amaranth oder Leinsamen. Hier ist alles erlaubt, worauf ihr Lust habt. So könnt ihr jeden Tag anders, aber immer gesund und voller Vitamine in den Tag starten. Klingt gut? Ist es auch!

Als kleine Inspiration habe ich euch mal zwei Varianten für Smoothie Bowls mitgebracht.


Schoko-Smoothie-Bowl:

1 Banane
1 EL reines Kakaopulver
1 Schuss Mandelmilch (oder Soja-/Hafer-/Dinkelmilch)
3 EL gekochter Quinoa
2 TL Kakaonibs
ein paar Himbeeren

Banane mit Kakaopulver und Mandelmilch im Mixer cremig pürieren. In eine Schüssel geben. Mit Kakaonibs, Quinoa und Himbeeren toppen.


Himbeer-Kokos-Smoothie-Bowl:

1 Banane
1 handvoll Himbeeren
1 Schuss Mandelmilch (oder Soja-/Hafer-/Dinkelmilch)
3 EL gekochter Quinoa
1 EL Kokosraspeln
ein paar Himbeeren

Banane mit Himbeeren und Mandelmilch im Mixer cremig pürieren. In eine Schüssel geben. Mit Quinoa, Kokosraspeln und Himbeeren toppen.

Donnerstag, 7. April 2016

Limetten Cheesecake mit Baiser

Der Frühling ist offiziell da, wenn auf meinen Fotos die Farbe grün dominiert. Die ersten zartgrünen Blätter an Bäumen und Sträucher, frischer Bärlauch, grüner Spargel, das erste Rhabarberkompott, saure Limetten und natürlich Frühlingsgefühle.
Jetzt ist die Zeit nach dem Winter. Die Zeit des Neuanfangs. Obwohl schon Anfang April, habe ich das Gefühl, das Jahr beginnt erst. So viel liegt noch vor mir. Jede Menge tolle Erlebnisse. Ein unvergesslicher Sommer, in dem ich mein Bachelorstudium abschließen werde. Und ein Herbst, bei dem ich noch nicht genau weiß, wohin er mich führen wird. Alles ist noch offen, wie ein unbeschriebenes Blatt liegt dieses Jahr vor mir.



Ich werde mich treiben lassen, schauen was sich für mich ergibt. Herausfinden, welche Richtung ich beruflich einschlagen möchte, wo ich hineinpasse und vor allem, was zu mir passt. Noch ist nichts entschieden und das macht es aufregend, geradezu spannend. Diese kribbelnde Vorfreude auf etwas, von dem man weiß es kommt, wo jedoch noch ungewiss ist, wie es sich anfühlen wird, wie es sein wird.



In wenigen Wochen beginne ich mit meiner Bachelorarbeit, wieder eine neue Herausforderung, der ich mich stellen werde. Dann kann es sein, dass es hier für eine Weile etwas ruhiger wird. Die Bachelorarbeit ist der Abschluss des Studiums und ich bin gespannt, wohin mich mein Weg führen wird. Gerade das macht für mich das Leben aber auch so schön. Dass nichts vorgeschrieben ist, nichts ein MUSS, alles nur ein KANN. Ich KANN mich für das eine oder für das andere entscheiden, ich KANN mich jeden Tag dafür entscheiden, meinen Weg weiterzugehen oder abzubiegen und etwas neues zu probieren. Ich muss mich nur trauen und ich glaube, das werde ich nach dem Studium auch machen.



Etwas Neues wagen und sehen, ob es mir gefällt. Wenn nicht, kann ich immer noch in meine alte Richtung zurückkehren, aber ich würde mich ärgern, wenn ich diese Chance nicht ergreife, es nicht wenigstens versuche. Und wie heißt es so schön: Hinfallen ist keine Schande, nur liegen bleiben.



Zum Hinfallen und darin niederknien ist übrigens auch mein Lime Meringue Cheesecake. Ich liebe ja diese sauren Kuchen, wie z. B. den saftigen Zitronenkuchen. Hier ist die Mischung aus süß und sauer gerade perfekt. Cremiger Frischkäse mit frischen Limetten, ein Boden aus leckeren Vollkornkeksen und getoppt wird das alles mit köstlichstem Baiser.
Wenn ihr Baiser liebt, euch am liebsten in Cheesecake reinlegen würdet und obendrein noch auf Limetten steht, dann vergesst, was ich zuvor über kann gesagt habe, denn diese Torte ist dann ein MUSS für euch.
Sie ist zumindest äußerst süße Konkurrenz für meinen Caramel Peanutbutter Cheesecake und meinen Maracuja Kokos Cheesecake, die beide jetzt schon bibbern, aus Sorge neben dieser strahlenden Baiserkönigin in Vergessenheit zu geraten. Aber da ich nie eines meiner Kuchenkinder vergessen würde, ist diese Sorge natürlich völlig unbegründet.



Zutaten für einen Limetten Baiser Cheesecake (20cm Springform):

Boden:
200 g Vollkornkekse
80 g Butter

Cheesecakefüllung:
800 g Frischkäse (ich hatte einen mit Joghurt, aber es geht auch die light Variante)
120 g Zucker
1 TL gemahlene Bourbonvanille
5 Eier
5 Limetten

Baiser:
2 Eiweiß
80 g Zucker


Die Vollkornkekse in einen Gefrierbeutel füllen, diesen verschließen und mit einem Nudelholz bearbeiten, bis die Kekse fein zerbröselt sind. Butter schmelzen und mit den Bröseln vermischen. Die Masse auf dem Boden einer gefetteten Springform verteilen und fest andrücken (auch an den Rändern!). Springform in den Kühlschrank stellen, während die Füllung zubereitet wird.

Backofen auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Limetten auspressen. Frischkäse mit Zucker und Vanille cremig rühren. Nach und nach die Eier zur Frischkäsemasse geben und gut verrühren. Zum Schluss den Limettensaft unterrühren. Die Masse ist jetzt ziemlich flüssig, aber das gehört so, keine Sorge.
Die Masse auf den Keksboden geben und im Ofen ca. 60 Minuten lang backen.

Torte aus dem Ofen holen und zehn Minuten lang abkühlen lassen. Temperatur im Backofen auf 220° C erhöhen. In der Zwischenzeit das Eiweiß sehr steif schlagen. Sobald es steif ist, nach und nach den Zucker einrieseln lassen, bis die Masse weiße Spitzen zieht. Dann das Baiser auf dem Cheesecake verteilen und mit einem Löffel kleine Spitzen ziehen. Den Cheesecake erneut in den Ofen geben und ca. 7 Minuten lang backen (einfach mal schauen, wann das Baiser goldbraun wird). Torte aus dem Ofen holen und für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Montag, 4. April 2016

{Blogvorstellung #3} Tulpentag


Heute möchte ich euch mit Tulpentag einen weiteren bezaubernden Blog vorstellen. Jennys Blog gibt es zwar erst seit etwas über einem Jahr, das sieht man ihren Fotos aber nicht im geringsten an. Die werden immer sehr liebevoll arrangiert und sind einfach nur schön anzusehen.


Auf Tulpentag gibt es jede Menge leckere Rezepte, die mich persönlich allein wegen der Fotos schon animieren, sie auszuprobieren. So habe ich schon ein paar Lieblingsrezepte entdeckt, wie z. B. die Karottensuppe mit Polenta-Sticks. Die kann ich euch allen nur empfehlen!


Aber Jennys Blog hat noch viel mehr zu bieten. Sie zeigt uns immer mal wieder Einblicke von ihrem aktuellen Interior Design, DIYs die die Wohnung verschönern oder ein paar nützliche Tipps, wie man sich z. B. Fotohintergründe selber machen kann.


Ich kann euch allen Tulpentag nur wärmstens ans Herz legen. Schaut vorbei, denn es ist eigentlich für jeden was dabei!


Wenn du möchtest, dass dein Blog am ersten Montag im nächsten Monat vorgestellt wird, dann hinterlasse mir doch einen Kommentar mit einem Hinweis, dass du dich über eine Blogvorstellung freuen würdest. :)