Sonntag, 28. August 2016

Johannisbeer-Nektarinen Frangipane mit Mandelcreme

Es ist still hier geworden auf meinem Blog und das tut mir wirklich sehr, sehr leid, aber leider fehlt mir die Zeit, um weiterhin jede Woche einen Post zu veröffentlichen. Und da der Blog immer mein Hobby, mein Ausgleich zum Alltag war, möchte ich ihn nicht zu einer Pflicht machen, etwas was mich zusätzlich unter Druck setzt, weil ich unbedingt diese Woche noch etwas posten MUSS.
Ich hoffe, ihr versteht das und schaut trotzdem weiterhin hier vorbei und lasst mir liebe Kommentare da. Ich lese jeden einzelnen und freue mich immer sehr über eure Meinungen zu meinen Posts.


So und nun kommen wir zu meinem heutigen Rezept. Es gibt nämlich eine Johannisbeer-Nektarinen Frangipane. So wie eigentlich jedes fanzösische Gebäck, schmeckt auch dieses hier super lecker. Und der Name ist definitiv was für Angeber. Klingt ungefähr genauso kompliziert wie Macarones und vermutlich nur unter Foodbloggern bekannt, ähnlich wie die Tarte Tatin.


Zumindest, wenn ihr gefragt werdet, was ihr da gebacken habt und ihr haut ganz lässig raus, so als wäre es nichts besonders "Ach, nur eine Frangipane", werden die meisten große Augen machen. Es klingt nämlich nach viel mehr Arbeit, als es tatsächlich ist. Die Nektarinen-Johannisbeer Frangipane ist locker auf 30 Minuten zubereitet und den Rest erledigt dann der Ofen.


Außerdem besticht sie durch eine herrliche Mandelcreme und knusprigen Blätterteig. Belegen könnt ihr sie eigentlich mit jedem Obst, das gerade Saison hat. Ich habe mir als Inspiration für mein Rezept die Rhabarber-Haselnuss Frangipane von Zucker, Zimt und Liebe genommen. Da ich aber die Zutaten etwas abgeändert habe, bekommt ihr unten meine Version.

Ihr solltet nur nicht den Fehler machen und einen zu kleinen Teller als Schablone verwenden. Bei mir ist die Mandelcreme deshalb nämlich leider bis an den Rand verlaufen, dabei sollte eigentlich außen ein kleiner Rand bleiben. Aber wenn ihr einen Teller verwendet, der ca. 24-25 cm Durchmesser hat, sollte es gut passen.


Rezept für eine Nektarinen-Johannisbeer Frangipane mit Mandeln:

1 Rolle Blätterteig (aus dem Kühlregal)
100 g Mandelstifte
1 Ei
30 g Butter
70 g Zucker
2 Nektarinen
100 g rote Johannisbeeren


Zunächst die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Öl so lange rösten, bis diese anfangen braun zu werden. Dann die Mandeln abkühlen lassen und ca 1 El Mandelstifte beiseite tun, die brauchen wir am Schluss noch für die Deko.

Die restlichen Mandeln in einen Mixer geben und auf höchster Stufe fein mahlen.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Das Ei verquireln und die Butter leicht anschmelzen. Dann Ei, Butter, Zucker und gemahlene Mandeln zu einer streichfähigen Creme verrühren.

Die Nektarinen in entkernen und in Spalten schneiden, die Johannisbeeren vom Strang befreien.

Den Blätterteig ausrollen und mit einem Teller (ca. 24-25 cm Durchmesser) rund ausschneiden und auf das Backblech legen. Die Mandelcreme auf den Blätterteig streichen, dabei aber ungefähr einen Zentimeter vom Rand frei lassen. Dann mit den Nektarinen und Johannisbeeren belegen.
Die Frangipane im Ofen ca. 30-35 Minuten backen.

Nachdem sie abgekühlt ist noch mit den restlichen Mandelstiften bestreuen.


Wer gerne Johannisbeeren oder Nektarinen isst, probiert doch mal die Nektarinencupcakes oder das Johannisbeer-Eis mit Kakaonibs.
Wer von euch hat denn schon mal eine Frangipane gebacken? Was ist eure liebste Variante?

Mittwoch, 10. August 2016

Sommersalat mit Avocado, Schafskäse und Kirschen

Da mal wieder der 10. im Monat ist, bedeutet das eine neue Runde lets cook together auf Inas Blog gestartet hat. Das Thema diesen Monat lautet: Cherry Cherry Lady.


Und ja, das ist genau mein Thema. Ich LIEBE Kirschen, egal ob pur oder in Kuchen oder wie heute, in einem fruchtig leckeren Sommersalat.


Und wo wir schon gerade bei Kirschen sind, solltet ihr euch gerade jetzt im August die Cherry-Cheesecake-Oreo-Icecream unter keinen Umständen entgehen lassen.
Und auch der Mohnkäsekuchen mit Kirschen schmeckt mega lecker.


Und für das gute Gewissen, nach den süßen Sünden, gibt es abends einen leichten Sommersalat, der obendrein richtig fix gemacht ist.

Er schmeckt dank des Schafskäses und der Avocado schön cremig, die Kirschen fügen die fruchtige Note hinzu und die Pinienkerne sind die knackige Komponente. Zusammen mit einem Zitronen-Olivenöl-Dressig rundet es den Salat perfekt ab.
Probiert ihn gerne mal aus und berichtet mir, wie er euch geschmeckt hat!


Für 2 Portionen Sommersalat mit Avocado, Schafskäse und Kirschen:

200 g Eisbergsalat
1 reife Avocado
14 Kirschen
100 g Schafskäse (Alternativ: Feta)
2 EL Pinienkerne

Für das Zitronen-Olivenöl-Dressing:
1/2 Zitrone
8-10 EL Olivenöl
1 TL Honig
1/2 TL Salz
Optional: 1 EL Salatkräuter


Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten, bis sie anfangen braun zu werden.
Für das Dressing, den Saft einer halben Zitrone ausquetschen und diesen zusammen mit Olivenöl, Honig, Salz und Salatkräutern zu einem Dressing verrühren.
Den Salat waschen, in mundgerechte Stücke zupfen und auf zwei Tellern verteilen.
Die Avocado halbieren, die Schale, sowie den Kern entfernen und würfeln.
Kirschen halbieren und den Kern entfernen.
Avodacowürfel und Kirschenhälften auf dem Salat verteilen. Den Schafskäse zerbröseln und ebenfalls über den Salat geben. Nun das Dressing darauf verteilen und zum Schluss mit den Pinienkernen bestreuen.

Montag, 1. August 2016

Banana Nut Bread mit Mini Raspberry Cheesecake Swirl

Heute darf ich einen weiteren Gast auf meinem Blog begrüßen, nämlich die liebe Alina von Breakfast Lullaby. Sie zaubert immer wahnsinnig leckere Sachen, wie z. B. die Biscuit Donuts mit Puddingfüllung oder die Brownies am Stiel, die ich dann am liebsten sofort selbst probieren möchte, einfach weil sie so lecker aussehen. 
Und für meine lieben Dandelion Dream Blog Leser hat sich Alina etwas ganz besonders feines einfallen lassen: ein Banana Nut Bread mit Mini Raspberry Cheesecake Swirl. Entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise, aber wie geil klingt das denn?
Vielen Dank, liebe Alina, dass du dieses grandiose Rezept mit uns teilst und um deine Frage zu beantworten, ich mag Bananenbrot sehr, sehr gerne. ;)

Hallo alle zusammen! Mein Name ist Alina vom Blog breakfast-lullaby.de und ich bin heute mit großer Freude bei der lieben Julia zu Gast. Wenn ihr meinen Blog noch nicht kennt, dann solltet ihr mal vorbeischauen, wenn ihr euch für Backrezepte, Frühstücksideen oder Cafés interessiert. Um diese Themen geht es nämlich hauptsächlich bei mir.
Schon seit etwas längerer Zeit steht fest, dass ich für Julias Blog einen Gastbeitrag schreiben würde, jedoch fiel mir die Entscheidung schwer, welches Rezept ich euch denn mitbringen wollte. Was soll ich sagen am Ende entschied der Alltag! Ich bin nämlich ein Frühstücksmensch - wie der Name meines Blog unschwer erkennen lässt - und frühstücke nicht selten zwei Mal am Tag. Wenn dann mal wieder überreife Bananen im Haus sind und eine lange Uni- bzw. Arbeitswoche ansteht, dann backe ich gerne ein Bananenbrot auf Vorrat um mir jeden Tag ein Stück einpacken zu können, das ich dann als zweiten Snack am Morgen naschen kann.



Ich muss gestehen, dass ich mir natürlich in diesem Fall nicht das fotogenste "Food" rausgesucht habe. Vorallem dann wenn - wie ich es bevorzuge - das Bananenbrot wirklich eher ein Brot als ein Kuchen ist, sieht es manchmal etwas pampig und unappetitlich aus. Aber eins sei euch gesagt: Es schmeckt dafür einfach nur fantastisch! Und es ist sogar noch ziemlich gesund. Denn gerade bei Bananenbrot liebe ich es etwas mit den Zutaten herumzuexperimentieren um gleichzeitig einen tollen Geschmack und ein einigermaßen gesundes Lebensmittel zu produzieren. Bei meinem Herumexperimentieren ist diesmal ein kleines Extra namens Cheesecake Swirl entstanden, der das Bananenbrot noch etwas aufpeppt und saftiger macht. Ihr könnt ihn aber auch weglassen und etwas mehr Grundteig produzieren.
Was haltet ihr denn eigentlich von den so gehypten Superfoods? Ich finde es ja ehrlich gesagt alles etwas übertrieben. Warum soll ich denn 6 Euro für Chia Samen ausgeben, wenn die Leinsamen für nen Euro dasselbe für meinen Körper tun? Und was um Himmels Willen sind Goji Beeren? Schmecken die überhaupt? Ich bleibe da skeptisch, aber wenn man den Zucker beim Backen etwas reduzieren kann und Erdnussbutter anstatt normale Vollfett-Butter für den Teig benutzen kann, dann warum nicht? Ich würde mich also freuen, wenn ihr dem "Kuchen" unter den Superfoods - aka Bananenbrot - auch mal eine Chance geben würdet. Probiert es einfach mal aus und gut und gerne könnt ihr einfach all das reinschnibbeln was ihr noch so an passenden Lebensmitteln Zuhause habt.


Und bevor ich euch jetzt zum Rezept entlasse, möchte ich mich bei Julia dafür bedanken, dass ich heute auf ihrem Blog zu Gast sein durfte. Ich wünsche dir alles Gute für deine Bachelorarbeit und hoffe, dass alles so klappt, wie du dir das vorstellst. Ich hoffe auch du magst Bananenbrot und vielleicht schiebst du auch das ein oder andere Mal eins in den Ofen um dem Bachelor-Stress mit einem Stück für eine kurze Zeit mal zu vergessen.


Rezept Banana Nut Bread mit Mini Raspberry Cheesecake Swirl

Zutaten:  

Für den Grundteig
60 g Zucker 
90 g Kokosmus (Alternativ Kokosöl oder Sonnenblumenöl) 
100 g griech. Joghurt 
1 Ei 
30 ml Agavendicksaft 
2 reife Bananen + eine zum Garnieren 
75 g Dinkelvollkornmehl 
75 g Dinkelmehl 
2 TL Backpulver 
1 TL Zimt 
etwas Vanillearoma 
50 g Walnüsse 
optional: 2 TL Reisprotein 

Für den Cheesecake Swirl
140 g Frischkäse (fettreduziert) 
1 EL Zucker 
3 EL Himbeersirup 
2 EL Dinkelmehl   

 Zubereitung:
  1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Zucker mit dem Kokosmus, dem Agavendicksaft und dem Ei schaumig rühren. Dann die Bananen im Standmixer zu einer gleichmäßigen Masse mixen und zu der Zucker-Ei Masse hinzugeben und unterrühren.
  2. Das Mehl, das Backpulver, sowie das Vanillearoma und den Zimt hinzugeben und nochmal kurz zu einer homogenen Masse verrühren. Zuletzt die grob gehackten Walnüsse unterheben.
  3. Für die Cheesecake Masse alle angegeben Zutaten gut miteinander verrühren. Dann 3/4 des Grundteigs in eine gefettete und bemehlte Kastenform geben und gleichmäßig darin verstreichen. Darüber die Cheesecake Masse geben und zuletzt mit dem Rest des Grundteigs abdecken. Mit einer Gabel kreisförmig marmorieren.
  4. Eine weitere Banane der Länge nach halbieren und auf den Teig legen. Alles für zirka 50 Minuten goldbraun backen.
  Ich wünsche euch eine schöne und hoffentlich auch sommerliche Woche! Alina