Dienstag, 18. Juli 2017

No-Bake Johannisbeer-Marzipan Cheesecake mit Schokokeksboden


Mit dieser Eigenkreation von einem Cheesecake-Traum verabschiede ich mich aus der Bloggerwelt. Ihr habt es wahrscheinlich eh bemerkt, dass mir einfach die Zeit fehlt, um hier regelmäßig Beiträge zu verfassen. Dandelion Dream gibt es nun seit über fünf Jahren, das ist ein ganzes Fünftel meines Lebens und ich habe sehr viel Zeit und Energie und Spaß in diesen Blog investiert. Es gab jede Menge fantastischer Rezepte, die ich selbst regelmäßig mal wieder koche/backe und dafür ist dieser Blog weiterhin toll. Als digitale Rezeptesammlung von der ihr jederzeit eure liebsten Rezepte nachkochen könnt.

Ich werde natürlich weiterhin eure Foodblogs lesen und Rezepte ausprobieren und eigene kreiieren, denn ich bin nun mal ein Foodie im Herzen und werde immer einer bleiben. Deshalb seht den sommerlichen No-Bake Marzipan Cheesecake mit frischen Johannisbeeren und einem Boden aus Schokokeksen quasi als mein Abschiedsgeschenk an euch.


Dass Schokolade und Marzipan perfekt zusammenpassen, ist nichts neues, aber in Kombination mit der frischen Creme aus Frischkäse und Joghurt und getoppt mit jeder Menge Johannisbeeren ergibt das eine wirkliche Traumkombination. Hier ist es nicht bei einem Stück Kuchen geblieben, alle haben gleich nach einem zweiten verlangt. Dadurch, dass hier kein Ofen benötigt wird, ist der Cheesecake obendrein perfekt für die heißen Temperaturen. Außerdem könnt ihr das Obst je nach Jahreszeit durch eure Favoriten ersetzen. Ich könnte mir zum Beispiel auch richtig gut Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren oder Kirschen vorstellen. Der Geschmack von Mandeln passt einfach unglaublich gut zu dieser Art von Obst und Schokolade passt ja sowieso zu allem. ;)


Zutaten für einen No-Bake Johannisbeer-Marzipan Cheesecake mit Schokokeksboden (für 20cm Tortenring):

150 g Schokokekse
80 g Butter

300 g Doppelrahmfrischkäse
200 g cremiger Joghurt
200 g Marzipan
1 Pck. Gelatine

200 g frische Johannisbeeren (oder entsprechende Menge Lieblingsobst)
5 große EL Johannisbeergelee-/marmelade (oder entsprechende Menge Lieblings-Gelee)
Saft 1/2 Zitrone


Die Schokokekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu Staub zerklopfen. Butter schmelzen und mit dem Kekskrümeln vermengen. Einen Tortenring auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stellen (Tortenring sollte ca. 20 cm Durchmesser haben). Die Keksmasse hineingeben und mit den Fingern schön fest am Boden andrücken und auch einen kleinen Rand am Tortenring hochziehen. Den Boden in den Kühlschrank stellen.

Frischkäse mit Joghurt und Marzipan so lange verrühren, bis vom Marzipan keine Stücken mehr übrig sind. Die Gelatine nach Packungsanleitung mit Wasser quellen lassen und dann erwärmen, bis sie sich vollständig gelöst hat. Die flüssige Gelatine unter die Marzipancreme mischen. Creme auf dem Keksboden verteilen und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Johannisbeeren waschen und vom Stil befreien (geht am besten mit einer Gabel). Die Marmelade in einen Topf geben und vorsichtig erwärmen, bis sie flüssig ist. Den Zitronensaft hinzufügen, sowie die Beeren und alles vorsichtig verrühren. Dann die Masse auf dem Cheesecake verteilen und nochmals für 2 Stunden kühl stellen.



Übrigens solltet ihr auch diese zwei sommerlichen Rezepte unbedingt mal probieren: Die Johannisbeer-Nektarinen-Frangipane und das Johannisbeer-Eis mit Kakaonibs.
Weitere No-Bake Cheesecakes: Erdbeer-Cheesecake mit dunkler Schokolade und Kokos-Cheesecake mit Maracujaspiegel.

Kommentare:

  1. Das sieht wirklich einfach unheimlich toll aus! Ich bewundere immer jedem, dem es gelingt Backwerk auch wirklich hübsch aussehen zu lassen. Das schaffe ich nämlich nie...
    Wenn's dann fotowürdig aussieht, werde ich fast ein wenig neidisch. ;)

    Schade, dass dir die Zeit für's Bloggen fehlt und du aufgehört hast. Aber natürlich kann ich das gut verstehen. Fünf Jahre ist eine lange Zeit, in der sich auch viel im Leben ändert. Und mit zunehmendem Alter, wird die Zeit eben nicht gerade mehr...

    Was das Freihaben als Selbstständige angeht, geht es mir natürlich ähnlich! Am Wochenende arbeite ich auch immer... wobei ich mittlerweile versuche am Sonntag nichts zu tun. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass man nicht mit den Gedanken gerne schon wieder beim Montag ist... Daher hat der Urlaub jetzt wirklich sehr gut getan wieder neue Nerven, Energie und Ideen zu sammeln. Es tat einfach gut rauszukommen. Ich stelle fest, dass ich jetzt wieder mit einer ganz anderen Energie an alles ran gehe und wesentlich produktiver bin.

    http://www.blog.christinepolz.com

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  2. Dankeschön! Ich freu mich immer total darüber, wenn jemand meine Texte gerne liest. Ich versuche echt immer auch Reiseberichte ein bisschen anders zu schreiben, damit sie nicht so sehr wirken wie all das, was man eh schon im Internet findet (und sind wir mal ehrlich, klassische Tipps zu bestimmten Orten kann man sich ja eh so leicht selbst suchen). Daher: danke für dein schönes Lob!

    Haha, geht mir genauso. Egal wo ich hin reise, das mit dem Frühstück ist echt so eine Sache. Deutsches Brot hat nicht umsonst so einen guten Ruf und nach kurzer Zeit sehne ich mich auch wieder danach.

    Ja, ich war schon auch etwas überrascht wie das mit den Mietwägen läuft und wie normal das schon geworden ist. Auch wenn man aufpasst... ich hätte einfach nicht gedacht, dass einem das echt tagsüber mitten in SF passiert!

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  3. Liebe Julia, schade, dass du nach so langer Zeit das Bloggen aufgibst. Aber wenn es einem keinen Spaß mehr macht oder die Zeit dafür einfach fehlt, dann kann ich es verstehen.
    Mir werden deine Kreationen hier fehlen. Und wer weiß, vielleicht kommst du irgendwann zurück.
    Alles Liebe, Diana

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  4. Freut mich, dass du über die Sache mit den Spammails auch so lachen konntest! Da ich zeitweise echt viel von dem Zeug bekomme, fand ich's erst recht genial. ;)

    Ich war ja selbst vor noch nicht allzu langer Zeit schlimmer krank und ich kann nur bestätigen, dass solche Übungen und auch die Einstellung extrem viel ausmachen. Nur muss man erst mal an so einen Punkt kommen... und das ist gerade wenn man mitten drin steckt echt nicht einfach! Der Idealfall wäre gewesen, ich hätte mich noch gesund und davor schon mit solchen Dingen auseinander gesetzt. Dann machen die echt einen Unterschied.

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  5. huhu julia
    Du hast eins der EIszauber-Pakete auf meinem Blog gewonnen :)
    Lass mir gerne deine Adresse per Mail zukommen, damit ich sie entsprechend weitergeben kann.

    Lieben Dank und viele Grüße
    ina

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  6. Da scheine ich einer Gleichgesinnten begegnet zu sein! ;) Die Bahn bringt mich wirklich manchmal zur Verzweiflung. Übrigens hatte ich an besagtem Tag dann noch total Probleme und musste am Ende noch ewig Straßenbahn fahren... und mein Zug für nächste Woche wurde mir sogar gestern schon komplett abgesagt! Das muss man sich mal geben... Unmöglicher Verein!
    Ich bin halt auch meistens auf der gleichen Strecke unterwegs und frag mich, wie wirklich immer irgendwas sein kann! Und wenn es mal nicht regnet (...) oder gerade zufällig am Vortag einen Erdrutsch (...) gab, funktioniert keine Klimaanlage! Gäbe es eine vernünftige Fernbusverbindung, würde ich mir das echt nicht mehr an tun. Es ist eine Frechheit wie das bei der deutschen Bahn läuft, was man zahlt und wie unfreundlich das Personal dann oft wird.

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  7. Wo, wenn nicht bei einer Telefonhotline, macht man denn dann ein Praktikum, bei dem man so viel telefonieren muss? ;)
    Aber klar, ich kann mir vorstellen, dass das Muss dabei schon auch hilft. Wenn man nicht drum herum kommt und muss, wird die Hemmschwelle auch irgendwann geringer...

    Ja, ich merke halt auch, dass ich umso mehr Freizeit irgendwo verbringen will. Nur nicht hier. Wenn man halt extrem viel vor dem PC in seinen eigenen vier Wänden sitzt, braucht man das anders als Leute, die auf der Arbeit viel Kontakt mit Kollegen usw haben. Oder eben überhaupt aus dem Haus gehen.

    Man kommt halt nicht weiter, wenn man in seiner Komfortzone bleibt... ich hab noch nichts aus Ängsten sausen lassen, aber zu oft weniger unternommen um vielleicht überhaupt an so etwas dran zu kommen. Dahingehend muss ich echt was machen...

    http://www.blog.christinepolz.com

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  8. Eigentlich wäre ja Weihnachten und so auch noch so ein Highlight, aber na ja. Um diese Zeit im Jahr werde ich wohl immer ein klein wenig wehmütig... ;)
    Ich versteh dich also gut, dass du dich auch schon auf das neue Jahr und den Trip freust.

    So was wie Essen auf dem Boten verteilen usw. passiert mir auch gerne. Ich werfe auch viel runter und so... ich bin generell ein kleiner Tollpatsch und in der Küche passiert mir gefühlt noch mehr als sonst schon.
    Umso schöner, wenn der Boden dann auch noch tolle Ritzen hat! ;)

    http://www.blog.christinepolz.com

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